Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Augsburg war unter anderem in Augsburg, Ingolstadt, Kempten, Lindau und weiteren Teilen Schwabens und Oberbayerns unterwegs. Mehr als 100 Beamte befragten insgesamt 285 Beschäftigte zu ihren Arbeitsverhältnissen.
Kontrolliert wurde unter anderem, ob der Mindestlohn eingehalten wird, Sozialleistungen zu Unrecht bezogen werden oder Beschäftigte über die notwendigen Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigungen verfügen.
Mehrere Verfahren eingeleitet
Vor Ort leitete der Zoll ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf illegalen Aufenthalt ein. Außerdem wurden sieben Ordnungswidrigkeitenverfahren begonnen.
Dabei geht es unter anderem um möglicherweise nicht korrekt erfasste Arbeitszeiten und um Beschäftigte, die möglicherweise nicht über den erforderlichen Aufenthaltstitel verfügten.
Weitere Ermittlungen laufen
Zusätzlich wurden mehr als 70 Geschäftsprüfungen eingeleitet. In mindestens sieben Fällen sind laut Zoll vertiefte Kontrollen notwendig.
Die Zahl der Verfahren könnte deshalb noch steigen. Die Auswertung der Unterlagen und die weiteren Ermittlungen dauern an.