Zoll entdeckt illegal Beschäftigte in Heidenheimer Asia-Restaurant

Überraschung im Keller

Bei einer Kontrolle in einem Asia-Restaurant in Heidenheim hat der Zoll zwei mutmaßlich illegal beschäftigte Angestellte entdeckt. Beide sollen im Kellerbereich des Restaurants gewohnt haben.

Nach Angaben des Hauptzollamts Ulm handelt es sich um einen 38 Jahre alten Mann und eine 27 Jahre alte Frau. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit aus Aalen hatte das Restaurant am 8. Mai überprüft. Der 38-Jährige konnte sich den Beamten zufolge nicht ausweisen. Nach ersten Ermittlungen soll er sich unerlaubt in Deutschland aufgehalten haben.

Ermittlungen auch gegen Inhaber

Die 27-Jährige soll ohne Arbeitserlaubnis beschäftigt worden sein. Außerdem habe sie nach Angaben des Zolls ihren Pass abgeben müssen. Die Zöllner informierten die Ausländerbehörde und die Staatsanwaltschaft. Auch gegen die Inhaberin des Restaurants wird ermittelt. Der Vorwurf: Sie soll keine Meldungen zur Sozialversicherung abgegeben haben. Im Raum stehen Verfahren wegen Schwarzarbeit, Beihilfe zum illegalen Aufenthalt und Beschäftigung von Ausländern ohne Genehmigung. Apropos Raum – den hatten sich die beiden Angestellten im Keller eingerichtet, mit Bett, Stuhl und Wäscheständer.

Gegen die Arbeitnehmerin läuft bereits ein Bußgeldverfahren. Gegen den Arbeitnehmer wurde ein Strafverfahren wegen illegalen Aufenthalts eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

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