Zollern-Alb-Bahn: Gleisschäden sorgen für Zugausfälle und Verspätungen

Vier Verbindungen fallen aus

Pendler auf der Zollern-Alb-Bahn müssen sich auf längere Fahrzeiten, zusätzliche Umstiege und Zugausfälle einstellen. Ab Montag gilt wegen Gleisschäden ein neuer Fahrplan.

Wer regelmäßig mit der Zollern-Alb-Bahn unterwegs ist, braucht ab Montag, 19. Oktober, mehr Geduld. Wegen Schäden an der Bahnstrecke gelten bis zum 12. Dezember geänderte Fahrpläne. Besonders betroffen sind die Linien RE 6a und RB 66.

25 Minuten länger unterwegs

Zwischen Tübingen und Sigmaringen dauert die Fahrt mit dem Regionalexpress künftig rund 25 Minuten länger. Der Grund: Auf mehreren Streckenabschnitten müssen die Züge wegen der Schäden langsamer fahren. Die neuen Fahrzeiten sollen verhindern, dass sich Verspätungen immer weiter aufstauen.

Zusätzlicher Umstieg in Sigmaringen

Auch für Fahrgäste Richtung Aulendorf ändert sich einiges. Die Linie RE 6a wird in Sigmaringen geteilt. Wer aus Richtung Stuttgart oder Tübingen weiterfahren möchte, muss dort in eine Regionalbahn umsteigen. Zwischen Stuttgart und Tübingen sowie zwischen Sigmaringen und Aulendorf bleiben die bisherigen Abfahrtszeiten bestehen.

Vier Verbindungen fallen aus

Auch die Regionalbahn RB 66 ist betroffen. Vier Nachmittagsverbindungen zwischen Tübingen und Hechingen fallen weg. Der Regionalexpress übernimmt teilweise die Haltestellen und stoppt zusätzlich in Dußlingen.

Für Schüler gibt es an Schultagen einen zusätzlichen Bus von Hechingen über Bisingen und Balingen bis zum Balingen Finanzamt.

Die Bahn empfiehlt allen Fahrgästen, ihre Verbindung vor der Abfahrt zu überprüfen. Die geänderten Zeiten sind in der digitalen Fahrplanauskunft hinterlegt.

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