Zusätzliche Kapazitäten für Bahnverkehr in Region Donau-Iller

Für die neue Regio-S-Bahn Donau-Iller nehmen am Wochenende drei weitere Linien den Betrieb auf.

Dazu gab Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) am Mittwoch in Stuttgart das offizielle Startsignal. Damit verkehren ab dem Fahrplanwechsel am Sonntag etwa zwischen Ulm und Biberach zusätzliche Züge. Zudem werden die Züge auf dieser Trasse nun mit Strom statt mit Diesel angetrieben, wie das Verkehrsministerium mitteilte.

Auch zwischen Ulm und Aalen sowie zwischen Ulm und Munderkingen sollen künftig fünf zusätzliche Züge für mehr Kapazität sorgen. Der Ausbau ist Teil der Regio-S-Bahn in der Region Donau-Iller im Grenzgebiet von Bayern und Baden-Württemberg. Auf bayerischer Seite werden dazu die Illertalbahn und der «Weißenhorner» ausgebaut, in Baden-Württemberg profitieren die Südbahn, Donaubahn und Brenzbahn von zusätzlichen Kapazitäten.

In den kommenden Jahren soll laut Plänen der beiden Länder der Bahnverkehr in der Region Donau-Iller weiter ausgebaut werden und ein Angebot ähnlich einer S-Bahn auf nahezu allen Bahnstrecken der Region entstehen. Die Kosten dazu belaufen sich laut baden-württembergischem Verkehrsministerium auf rund 750 Millionen Euro. Für die Finanzierung setzen Bayern und Baden-Württemberg auf Förderung vom Bund.

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