Zutritt verboten: Fledermäuse dürfen nicht in den Wilhelmsburger Kehlturm

Flauschige Mitbewohner im historischen Denkmal

Mehr als 4000 Fledermäuse hausen in der Wilhelmsburg - und sorgen für Konflikte beim Artenschutz.

Die Ulmer Wilhelmsburg ist nicht nur bei Menschen beliebt. Vor allem Fledermäuse fühlen sich hier pudelwohl. Mit über 4.000 Zwergfledermäusen zählt die Wilhelmsburg sogar als eine der größten Unterkünfte im Land!

Da die Mitbewohner aber stark gefährdet sind, stehen sie unter Artenschutz. Wie die Südwestpresse berichtet, sei das vor allem eine Herausforderung. Denn die Tierchen überwintern nicht nur in den extra für sie gebauten Quartieren, sondern auch beispielsweise im Archiv der Wilhelmsburg. Deshalb dürfe das Archiv zwischen Oktober und Ende März nicht betreten werden, um den Winterschlaf der Fledermäuse nicht zu stören.

Das sei eine Herausforderung für Mensch und Tier – darum arbeite jetzt die Stadt an einer Lösung, um die Fledermäuse zu schützen, aber gleichzeitig das Archiv wieder zugänglicher zu machen. Geplant sei, den Kehlturm im Südflügel der Wilhelmsburg besser zu nutzen. Damit sich die Fledermäuse dort nicht auch noch einnisten, wurden die Zugangsmöglichkeiten für die Tiere vorsorglich verschlossen.

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