Bereits vor zwei Jahren hatte die Stadt 33 Bauplätze im Neubaugebiet ausgeschrieben. Zwar gingen damals 34 Bewerbungen ein, vergeben werden konnten jedoch nur elf Grundstücke. Die übrigen 22 Plätze stehen jetzt erneut zur Verfügung. Davon sind 15 für freistehende Einfamilienhäuser und sieben für Kettenhäuser vorgesehen.
Bei der ersten Vergaberunde konnte die angestrebte Quote von 80:20 zugunsten von Familien mit Kindern nicht erreicht werden. Nur drei der elf verkauften Grundstücke gingen an diese Zielgruppe. Laut Lukas Ritzler, Leiter des Amts für Liegenschaften und Wirtschaftsförderung, soll an den bisherigen Vergaberichtlinien festgehalten werden. Damit würde rechnerisch erneut eine Verteilung von 18 Bauplätzen für Bewerber mit Kind und vier ohne Kind gelten. Der Quadratmeterpreis bleibt unverändert bei 190 Euro.
Gleichzeitig rechnet die Stadtverwaltung damit, dass auch in der zweiten Runde nicht alle Bauplätze vergeben werden können. Gründe dafür seien weiterhin hohe Baukosten und gestiegene Zinsen, die die Nachfrage dämpfen. Eine dritte Runde soll es aber nicht geben, stattdessen werden die Grundstücke dann freihändig vergeben.