Wegen Corona - Schulen zu, Veranstaltungen abgesagt

Im Kreis Biberach gibt es jetzt einen zweiten bestätigten Corona-Fall. Schulen und Kindergärten bleiben am Montag zu, viele Veranstaltungen fallen aus.

Im Landkreis Biberach hat sich ein weiterer Verdachtsfall bestätigt. Es handelt sich um einen 44-jährigen Kreisbewohner, der seit 3. März erkrankt ist. Die Krankheitssymptome klingen bereits ab. Der Mann befindet sich zusammen mit seiner Familie in häuslicher Quarantäne. Das Gesundheitsamt ermittelt die Kontaktpersonen. Ein Infektionsherd ist derzeit nicht bekannt. Eine Verbindung zum bestehenden bestätigten Fall besteht wohl nicht. Im Landkreis Biberach gibt es demnach zwei bestätigte Fälle.

Das baden-württembergische Kultusministerium hat derweil beschlossen, dass alle Schüler, Kinder und Lehrer, die in den letzten zwei Wochen in einem Risikogebiet, wie z.B. Südtirol waren, unabhängig von Symptomen, bitte vorläufig zu Hause bleiben sollen.

Deshalb bleiben auch immer mehr Schulen und Kindergärten im Ländle am Montag zu. So zum Beispiel in Laupheim die Friedrich-Adler-Realschule, und das Carl-Laemmle-Gymnasium. In Langenau die Ludwig Uhland-Grundschule. Die Mühlbachschule Schemmerhofen bleibt ab Montag sogar bis auf weiteres geschlossen.

Die Städte und Gemeinden der betroffenen Schulen wurden bereits informiert.

Im Kreis Biberach sind es 20 Schulen und vier Kindergärten:

 

Matthias-Erzberger-Schule Biberach
Schulkindergarten (Kinderhaus) Biberach- Rißegg
Dollinger Realschule Biberach
Drümmelberg Grundschule Bad Schussenried
Friedrich-Adler-Realschule Laupheim
Grundschule Stafflangen
Grundschule Untersulmentingen
Grundschule Uttenweiler
GWRS Schwendi
Gymnasium Bad Waldsee
Jakob-Ehmele-Realschule Bad Schussenried
Karl-Arnold-Schule Biberach
Karl-Laemmle-Gymnasium Laupheim
St. Martin kath. KiGa Untersulmentingen
KiGa Spatzennest Bad Schussenried
KiGa St. Elisabeth Warthausen
Kolping Bildungszentrum Riedlingen
Mühlbachschule Schemmerhofen
Pestalozzi-Gymnasium Biberach
Schwarzbachschule Biberach
Sophia-La-Roche-Schule Warthausen
Wieland Gymnasium Biberach
Bischof-Sproll-Schule Biberach
Studienkolleg Blönried

Am Montag wird die Lage dann auf Basis der vorliegenden Testergebnisse wiederum bewertet und die Schulen, Kindergärten und Öffentlichkeit darüber informiert.

Die Erreichbarkeit der Hotline des Kreisgesundheitsamtes (Telefon 07351 52-7070) wird ab sofort ausgeweitet. Die Hotline ist von 8 bis 18 Uhr täglich, auch am Wochenende, besetzt.

Aktuelle Hinweise und umfassende Informationen gibt es auf der Homepage des Landkreises Biberach unter www.biberach.de.

 

Das könnte Dich auch interessieren

29.05.2026 Achstetten: Pferd wirft Reiterin ab und prallt gegen Auto Weil es offenbar von einem Mülleimer aufgeschreckt wurde, hat ein Pferd in Achstetten (Kreis Biberach) seine Reiterin abgeworfen und ist anschließend gegen ein Auto gerannt. Die 19-Jährige blieb unverletzt, das Tier erlitt Schürfwunden an den rechten Vorder- und Hinterbeinen sowie an der Schulter, wie die Polizei mitteilte. Wer hat Vorfahrt auf dem Feldweg? Den Angaben 29.05.2026 Biberach: Großspende für den DRK-Rettungsdienst Geplant sind zwei konkrete Projekte, die mit der Spende der Firma Reck-Technik aus Betzenweiler umgesetzt werden sollen. Zum einen will das DRK die notfallmedizinische Ausstattung weiter modernisieren, zum anderen soll die digitale Vernetzung im Rettungsdienst ausgebaut werden. Ziel sei es, die Versorgungsqualität für Patienten zu erhöhen und gleichzeitig die Arbeitsbedingungen für Rettungsdienstpersonal und Notärzte nachhaltig 29.05.2026 Laupheim: Eichenprozessionsspinner-Befall weitet sich aus Die Stadtgärtnerei kontrolliert die betroffenen Bäume bereits seit einiger Zeit gemeinsam mit einem spezialisierten externen Dienstleister. Die Raupen werden unter strengen Sicherheitsvorkehrungen entfernt. Grund dafür sind die Brennhaare der Tiere, die gesundheitsgefährdend sind. Daher können die Arbeiten mehrere Tage dauern. Warnschilder und Absperrungen in betroffenen Bereichen Zum Schutz der Bevölkerung wurden an besonders stark betroffenen 28.05.2026 Wasserentnahme aus Bächen, Flüssen und Seen im Landkreis Biberach verboten Grund sind die stark gesunkenen Wasserstände im Landkreis. Viele Bäche und Flüsse führen derzeit nur noch wenig Wasser. Nach Angaben des Landratsamts haben die Pegelstände inzwischen kritische Ausmaße erreicht. Tiere und Pflanzen leiden unter der Trockenheit Fische, Kleinlebewesen und Wasserpflanzen leiden zusätzlich unter steigenden Wassertemperaturen. Besonders kleinere Bäche sind betroffen. Auch Weiher und Seen erwärmen