Zwölfjähriger in Burgau um 600 Euro betrogen

Internet-Betrug

Eine falsche Online-Bekanntschaft hat dem Jungen eine Notlage vorgetäuscht und ihn um seine Ersparnisse betrogen.

Ein zwölfjähriger Junge aus Burgau ist Opfer eines dreisten Internetbetrugs geworden. Über soziale Medien hatte der Schüler eine vermeintlich junge Frau kennengelernt, mit der er über Wochen hinweg in Kontakt stand. Am vergangenen Mittwoch gab sie plötzlich an, eine Autopanne zu haben – und dringend Geld zu benötigen.

Die Betrügerin bat den Jungen, Guthabenkarten für Apple Pay zu besorgen und ihr die Codes zu schicken. Der Junge kam der Bitte nach und kaufte von seinem gesamten Ersparten Karten im Wert von 600 Euro. Als er schließlich kein Geld mehr auftreiben konnte, brach die angebliche Bekannte den Kontakt kommentarlos ab.

Die Polizei warnt erneut eindringlich davor, im Internet fremden Personen Geld zu überweisen oder Codes von Guthabenkarten weiterzugeben – insbesondere bei Kindern und Jugendlichen sei hier große Vorsicht geboten. Eltern sollten mit ihren Kindern über die Gefahren von Online-Bekanntschaften sprechen und sie für solche Betrugsmaschen sensibilisieren.

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