News – DONAU 3 FM https://www.donau3fm.de Einfach gute Musik. Sat, 28 Mar 2026 14:02:32 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Warnstreik im Ulmer Nahverkehr am Sonntag https://www.donau3fm.de/warnstreik-im-ulmer-nahverkehr-am-sonntag-1077504/ Sat, 28 Mar 2026 07:08:48 +0000 https://www.donau3fm.de/?p=1077504 Am Sonntag, 29. März, bleibt der ÖPNV in Ulm fast gänzlich stehen. Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten der SWU mobil zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen.

Gehaltsangleichungen gefordert

Nach Angaben der Gewerkschaft wird der Fahrdienst in Ulm und der Umgebung weitgehend zum Erliegen kommen. Nicht betroffen von der aktuellen Tarifrunde sind andere Gesellschaften der Stadtwerke Ulm sowie die SWU Verkehr. Hintergrund sind laut Gewerkschaft unterschiedliche Bezahlungen innerhalb des Konzerns für vergleichbare Tätigkeiten im Fahrdienst.

Die Verhandlungsführerin von ver.di, Friederike DeCoite, kritisiert diese Unterschiede deutlich. Fahrerinnen und Fahrer würden für die gleiche Arbeit unterschiedlich bezahlt. Ziel sei es, diese Ungleichbehandlung zu beenden und eine Entlohnung durchzusetzen, die den besonderen Belastungen im Fahrdienst gerecht wird.

Streiktermin wurde von ver.di bewusst gewählt

Der Streiktermin wurde bewusst auf einen verkaufsoffenen Sonntag gelegt. Damit soll der Druck auf die Arbeitgeber erhöht werden, ohne den Berufs- und Schulverkehr unter der Woche zusätzlich zu belasten.

In der aktuellen Tarifrunde fordert ver.di unter anderem eine Fahrdienstzulage von 13 Prozent, einen Nahverkehrszuschlag von fünf Prozent sowie eine Lehrfahrerzulage von zehn Euro. Damit soll eine Angleichung der Gehälter innerhalb des Konzerns erreicht werden. Die Arbeitgeberseite hatte in der ersten Verhandlungsrunde kein konkretes Angebot vorgelegt. Lediglich bei der Lehrfahrerzulage signalisierten die Arbeitgeber Gesprächsbereitschaft. Die Friedenspflicht war bereits am 28. Februar ausgelaufen.

Von den Forderungen betroffen sind rund 170 Beschäftigte der SWU mobil, einer hundertprozentigen Tochter der Stadtwerke Ulm. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 16. April angesetzt.

Ersatzfahrten der SWU

Laut der SWU werden einige Leistungen von Subunternehmen übernommen: Nicht vom Streik betroffen sollen sein: Alle Fahrten der Linien 2 (als SEV), 6, 8, 12 und 13. Dazu die Nachtbusse N1 bis N8 und ausgewählte Fahrten der Linie 5.

Infos zum verkaufsoffenen Sonntag

Trotz des Streiks versucht die Stadt Ulm, allen Gästen einen schönen verkaufsoffenen Sonntag zu ermöglichen. So sind weiterhin alle Parkhäuser in der Stadt gut zu erreichen und befahrbar. Einem netten Einkaufsbummel in schöner Atmosphäre steht somit nichts im Weg. Um am verkaufsoffenen Sonntag einfach einen Parkplatz zu finden, hier klicken.

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Neuer Stahlweg und Kinderpfad: Das bietet die Marienschlucht https://www.donau3fm.de/neuer-stahlweg-und-kinderpfad-das-bietet-die-marienschlucht-1077502/ Sat, 28 Mar 2026 06:48:28 +0000 https://www.donau3fm.de/?p=1077502 Sie gilt als schönste Schlucht am Bodensee und war mehr als ein Jahrzehnt gesperrt: Nach umfassender Sanierung der Marienschlucht können Besucher heute wieder auf Erkundungstour gehen. Die Touristenattraktion kostet nach wie vor keinen Eintritt.

Darum war die Schlucht gesperrt

Auslöser der langen Sperrung war ein schwerer Erdrutsch im Mai 2015. Dabei kam eine Wanderin ums Leben, ihr Partner wurde schwer verletzt. Teile des alten Wegs wurden zerstört. Danach blieb die Schlucht aus Sicherheitsgründen geschlossen.

Dass es bis zur Wiedereröffnung fast elf Jahre dauerte, lag nicht nur am aufwendigen Neubau, sondern auch an hohen Anforderungen an die Sicherung des Geländes. Jetzt führt ein neuer Steg aus Stahl durch das Naturwunder.

Das erwartet die Besucher 

An einem Tag der offenen Schlucht wird die Attraktion heute wieder geöffnet – und es gibt es Führungen, Infostände und Verpflegung an mehreren Punkten. Bereits am Freitag war ein kleiner nicht öffentlicher Festakt geplant.

Mehr als 280 Stufen, fünf Aussichtsplattformen und rund 56 Höhenmeter führen durch die Schlucht – vorbei an steilen Felswänden, entlang des tosenden Bachlaufs und mit eindrucksvollen Blicken auf den Bodensee.

Wer genauer hinschauen möchte, erfährt unterwegs auf einem neu gestalteten Infopfad mehr über Tiere, Pflanzen und die Landschaft. Für Familien gibt es zudem einen eigenen Kinderpfad, auf dem der Wanderfalke «Falko» junge Entdecker spielerisch begleitet und unterwegs für kleine, abwechslungsreiche Wissensmomente sorgt.

Die neue Stahlkonstruktion ersetzt den früheren Holzsteg, der tiefer am Boden durch die Schlucht geführt hatte. «So kann man garantieren, dass wir einen sicheren, begehbaren Weg haben – das ganze Jahr lang», sagte der Bürgermeister von Bodman-Ludwigshafen, Christoph Stolz (parteilos). Der alte Holzsteg sei weg. Das Material modere und verfalle schneller. Das Konstrukt wurde aus zwei Richtungen aufeinander zugebaut und in der Mitte verbunden.

So kommt man zur Marienschlucht

Die Marienschlucht gilt als Naturschönheit am südlichen Überlinger See. Am einfachsten ist der Zugang etwa von Langenrain, einem Ortsteil von Allensbach (Landkreis Konstanz). Von dort führt der Zugang über den Blissenweg zum oberen Eingang der Schlucht. Zur Wiedereröffnung wurde dort auch ein provisorischer Parkplatz eingerichtet.

Wer mit Bus und Bahn anreist, kommt vom Bahnhof Allensbach mit der Buslinie 203 nach Langenrain. Auch per Schiff ist die Marienschlucht wieder erreichbar: Die Anlegestelle wird zur Saison wieder bedient, unter anderem auf der Strecke Bodman–Ludwigshafen–Sipplingen–Marienschlucht–Überlingen.

Diese Ausrüstung ist sinnvoll

Wer die Marienschlucht besuchen will, sollte sich auf viele Treppen, Gefälle und teils schmale Wege einstellen. Sinnvoll sind deshalb feste, griffige Schuhe; auf den Uferwegen und in der Schlucht selbst wird gutes Schuhwerk ausdrücklich empfohlen. Praktisch sind außerdem wetterfeste Kleidung, etwas zu trinken und für Familien genug Zeit für Pausen. Die Attraktion ist vermutlich eher nicht geeignet für Menschen mit großer Höhenangst.

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Wohnmarktbericht 2026 der Sparkasse Ulm: Einblicke in den regionalen Immobilienmarkt https://www.donau3fm.de/wohnmarktbericht-2026-der-sparkasse-ulm-einblicke-in-den-regionalen-immobilienmarkt-1076945/ Sat, 28 Mar 2026 05:00:50 +0000 https://www.donau3fm.de/?p=1076945 Die Sparkasse Ulm hat ihren zweiten Wohnmarktbericht vorgestellt. Die Veranstaltung im Studio der Sparkasse Neue Mitte war mit rund 130 Gästen restlos ausgebucht und unterstreicht das große Interesse am regionalen Immobilienmarkt. Der Wohnmarktbericht 2026 bietet detaillierte Analysen zur Preis- und Entwicklungslage von Immobilien in Ulm, Neu-Ulm und dem Alb-Donau-Kreis. Interessierte können den Bericht hier herunterladen.

Vorstandsmitglied Andreas Haltmayr betonte, dass der Bericht ein unverzichtbares Instrument für alle sei, die Entscheidungen rund um Wohnen und Investieren treffen möchten. „Unser ImmobilienCenter begleitet Menschen von der ersten Idee bis zum erfolgreichen Kauf oder Verkauf, stets individuell und maßgeschneidert“, so Haltmayr.

Infrastruktur, Attraktivität, Nachhaltigkeit

Die zentralen Ergebnisse präsentierten Stefan Krüll, neuer Bereichsleiter des ImmobilienCenters, und Pia Hach, Abteilungsleiterin Immobilienberatung. In Ulm treiben eine lebhafte Wirtschaft, innovative Technologiefirmen und eine gute Infrastruktur die Preisentwicklung in zentralen Stadtteilen an. Der Alb-Donau-Kreis punktet durch naturnahe Lagen, hohe Lebensqualität und attraktive Preise – besonders für Familien und Pendler.

Besonderes Augenmerk legen die Experten auf nachhaltiges Bauen und energetische Effizienz. Krüll erläuterte, wie ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) den Wert einer Immobilie steigern kann. Die Sparkasse Ulm bietet dazu eigene Energieberater, ein Angebot, das deutschlandweit nur bei wenigen Kreditinstituten verfügbar ist.

Abschließend fasste Nikita Cuculer, Abteilungsleiter Finanzierungsberatung, aktuelle Trends in Baufinanzierung, Zinsen und Förderungen zusammen und beantwortete Fragen der Gäste.

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Großrazzia gegen Drogenbande in Schwaben https://www.donau3fm.de/grossrazzia-gegen-drogenbande-in-schwaben-1077484/ Fri, 27 Mar 2026 17:14:10 +0000 https://www.donau3fm.de/?p=1077484 Die Maßnahmen erstreckten sich über die Landkreise Neu-Ulm, Unterallgäu, Ostallgäu und Oberallgäu sowie die Städte Memmingen und Kaufbeuren. Auch in Baden-Württemberg sowie in den bayerischen Räumen Rosenheim und Fürstenfeldbruck waren Einsatzkräfte beteiligt.

Aus dem Allgäu nach ganz Süddeutschland

Im Fokus der Ermittlungen steht eine mutmaßliche Tätergruppierung aus dem Allgäu. Die Kriminalpolizei Neu-Ulm ermittelt unter Leitung der Staatsanwaltschaft Memmingen wegen des Verdachts des bandenmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge.

Bereits im Juli 2025 hatten Ermittler der Kriminalpolizei Heilbronn rund zwei Kilogramm Amphetamin bei einer 34-jährigen Tatverdächtigen sichergestellt. Die Spur führte schließlich zu einer Gruppe von vier Männern im Alter zwischen 25 und 37 Jahren. Sie stehen im Verdacht, Drogen in großen Mengen aus dem In- und Ausland beschafft und vor allem im Allgäu sowie in Baden-Württemberg verkauft zu haben.

Im Zuge der aktuellen Durchsuchungen wurden sechs Haftbefehle vollstreckt. Vier weitere Tatverdächtige – drei Männer und eine Frau – wurden vorläufig festgenommen, nachdem vor Ort weitere Drogen entdeckt worden waren.

Vielzahl an Drogen gefunden

Die Ermittler stellten erhebliche Mengen an Betäubungsmitteln sicher: rund ein Kilogramm Kokain, neun Kilogramm Amphetamin, sieben Kilogramm Ketamin sowie zwölf Kilogramm Haschisch. Außerdem wurden mehrere Marihuanaplantagen entdeckt. Neben den Drogen fanden die Beamten auch Waffen, darunter zwei Kriegswaffen, eine scharfe Pistole und Munition. Zahlreiche Mobiltelefone und Datenträger wurden ebenfalls sichergestellt.

Aufgrund einer möglichen Gefährdungslage kamen bei vier Objekten Spezialeinsatzkräfte zum Einsatz. Unterstützt wurde die Aktion von der Bereitschaftspolizei, dem Bayerischen Landeskriminalamt sowie weiteren Polizeidienststellen aus Bayern und Baden-Württemberg.

Die Tatverdächtigen werden den Amtsgerichten Memmingen und Kempten vorgeführt. Die Ermittlungen dauern an. Insbesondere die Auswertung der sichergestellten Datenträger könnte weitere Erkenntnisse liefern.

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Neu-Ulm: Weniger Gewalt, mehr Diebstähle https://www.donau3fm.de/neu-ulm-weniger-gewalt-mehr-diebstaehle-1077475/ Fri, 27 Mar 2026 15:55:38 +0000 https://www.donau3fm.de/?p=1077475 Die Kriminalität in Neu-Ulm und Senden ist auf dem niedrigsten Stand seit zehn Jahren. Dies gilt trotz eines deutlichen Bevölkerungszuwachses. Allein in Neu-Ulm stieg die Einwohnerzahl seit 2015 um 16.000 Menschen. Michael Keck, Leiter der Polizeiinspektion, nannte die Entwicklung erfreulich. Die Aufklärungsquote sei mit über 67 Prozent sehr zufriedenstellend. Besonders positiv ist der Trend bei der Gewaltkriminalität. Sie verzeichnete einen deutlichen Rückgang. „Besser wäre es, wenn wir noch weiter runterkommen“, kommentierte Keck die Zahlen. Auch in Senden sei das Niveau erfreulich niedrig. Die Körperverletzungsdelikte verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet. Es gibt keine erkennbaren Schwerpunkte.

Anders sieht die Entwicklung bei der Eigentumskriminalität aus. Hier gab es einen Anstieg. Insbesondere die Zahl der Ladendiebstähle hat zugenommen. Auch Einbrüche in Wohnhäuser wurden häufiger registriert. Laut Keck handelt es sich dabei aber nicht um Serientäter. Die Taten seien oft atypisch und blieben häufig im Versuch stecken. Überraschend ist der starke Rückgang bei Fahrraddiebstählen um rund 18 Prozent. „Ich kann es mir nicht genau erklären“, sagte Keck dazu. Er vermutet: „Möglicherweise waren keine Serientäter unterwegs.“ Erfreulich ist zudem der Kampf gegen Betrugsmaschen. Der Schaden durch Callcenter-Betrug sank von 200.000 Euro auf 30.000 Euro.

Sicherheitsgefühl als zentrales Ziel

Ein zentrales Thema bleibt das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung. Straftaten im öffentlichen Raum beeinträchtigen dieses Gefühl besonders stark. Ein Tötungsdelikt im April auf offener Straße bei einem Drogengeschäft wirkte sich hier spürbar aus. Orte mit hoher Personenfrequenz wie der Julius-Rohm-Platz sind laut Keck aber „unauffällig“. Intensive Kontrollen und eine enge Zusammenarbeit verschiedener Sicherheitsorgane zeigen hier Wirkung. Die Caponniere bleibt ein überregionaler Treffpunkt für Jugendliche. Die Zahl der Straftaten ist dort gering. Es kommt aber oft zu Ruhestörungen und Beschwerden. Keck sprach von einem „Kampf gegen Windmühlenflügel“. Die Polizei setzt auf Präsenz. „Wir müssen die Sicherheitswacht auf belebten Plätzen haben“, betonte er.

Auch in Senden ist die Sicherheitslage positiv. Stefanie Kraatz, Leiterin der dortigen Polizeistation, berichtete von Erfolgen. Die Gesamtkriminalität sank auf den niedrigsten Wert der letzten zehn Jahre. Die Straßenkriminalität erreichte sogar den tiefsten Stand seit fünf Jahren. Ein Grund dafür sind gezielte Kontrollen im Stadtpark und am Bahnhof. Die Jugendkriminalität ging deutlich zurück. Kraatz lobte die Zusammenarbeit mit der Stadt und der Bundespolizei. Ihre neu gebaute Dienststelle sei „sehr zentral und sichtbar“. Sie fügte hinzu: „Es macht Spaß, darin zu arbeiten.“ Für das kommende Jahr bleibt die Stärkung des Sicherheitsgefühls das wichtigste Ziel. Geplant ist eine noch höhere Präsenz an öffentlichen Wegen und Plätzen in der gesamten Region.

Die Einsatzbelastung der Polizei ist insgesamt gestiegen. Die Anbindung der Polizeistation Senden brachte mehr Zuständigkeiten. Zudem gab es zahlreiche Großveranstaltungen. Dazu zählten Sportevents und politische Versammlungen. Die Einsatzstunden nahmen hier deutlich zu. „Über mangelnde Arbeit können wir uns nicht beklagen“, fasste Keck die Situation zusammen. Ein weiteres Problemfeld ist die Rauschgiftkriminalität. Keck sprach von einer „Cannabis-Legalisierungsdelle“. Besonders besorgniserregend sei der „unheimliche Anstieg der Drogenfahrten im Verkehr“. Gewaltdelikte mit Messern fallen dagegen statistisch kaum ins Gewicht. Es handle sich um absolute Einzelfälle.

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Ermittlungen gegen Schülergruppe im Unterallgäu und in Krumbach https://www.donau3fm.de/ermittlungen-gegen-schuelergruppe-im-unterallgaeu-und-in-krumbach-1077460/ Fri, 27 Mar 2026 14:21:26 +0000 https://www.donau3fm.de/?p=1077460 Eine Gruppe von Schülern im Alter zwischen 13 und 15 Jahren an mehreren Schulen in Schwaben soll andere verletzt, bedroht und Videos davon geteilt haben. Polizisten hätten wegen entsprechender Ermittlungen unter anderem drei Schulen in Mindelheim, Babenhausen (beide Landkreis Unterallgäu) und Krumbach (Landkreis Günzburg) durchsucht, teilten die Beamten mit. Auch an den Wohnadressen von Verdächtigen seien Polizisten im Einsatz gewesen.

Dabei stellten die Beamten den Angaben zufolge acht Handys, eine Softair- und eine Schreckschusswaffe sowie ein Messer sicher. Aktuell lautet der Verdacht, dass sich Schüler von mehreren Schulen als Gruppe zusammengetan haben, andere verletzt, bedroht und beleidigt sowie Gegenstände beschädigt haben sollen. Es gebe Hinweise, dass die Taten gefilmt und über Messengerdienste in verschiedenen Gruppen verbreitet wurden, so die Ermittler.

Ermittler gehen von vielen Straftaten aus

Um wie viele Straftaten es gehen könnte, blieb zunächst unklar – ebenso wie die Frage, wie viele Verdächtige derzeit bekannt sind. Die Polizei sprach von zahlreichen Taten, die die Gruppe begangen haben könnte. Anlass für die Ermittlungen war demnach eine Anzeige aus der Mittelschule Mindelheim.

Dort seien den Schülern die Hintergründe der Durchsuchungen bei einer Infoveranstaltung in der Aula erklärt worden, teilte die Polizei mit. Dabei sei es neben der Aufklärung des Falls auch um die Verhinderung weiterer Taten gegangen. Betroffene habe man ermutigt, mit ihren Eltern oder Vertrauenspersonen zu sprechen und Straftaten anzuzeigen.

An der Schule sollten zudem die Themen «Gruppendynamik, Mobbing, Bystander und der verantwortungsvolle Umgang mit sozialen Medien» vertieft aufgearbeitet werden, hieß es. Die Ermittlungen gehen unterdessen weiter.

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Volksbank Ulm-Biberach knackt Fünf-Milliarden-Marke https://www.donau3fm.de/volksbank-ulm-biberach-knackt-fuenf-milliarden-marke-1077404/ Fri, 27 Mar 2026 13:07:40 +0000 https://www.donau3fm.de/?p=1077404

Vor allem das Kundengeschäft entwickelte sich positiv. Kredite und Einlagen legten spürbar zu, besonders im Bereich Wohnbau. Viele Menschen investieren wieder in eigene Immobilien. Auch wirtschaftlich steht die Bank solide da. Gleichzeitig wird weiter gezielt in Digitalisierung, IT und die Ausbildung der Mitarbeitenden investiert.

Regional verankert

Ein Schwerpunkt bleibt zudem die Region selbst: Mit neuen Wohnprojekten, unter anderem in Illertissen und Bad Schussenried, will die Bank zusätzlichen Wohnraum schaffen. Neu ist außerdem ein Angebot speziell für junge Kunden. Mit „Meine Junge Volksbank“ setzt das Institut stärker auf digitale Kommunikation und persönliche Beratung für Berufseinsteiger.

Auch als Arbeitgeber bleibt die Bank ein wichtiger Faktor in der Region. Gleichzeitig profitieren die Mitglieder von einer stabilen Rendite. Darüber hinaus engagiert sich die Volksbank weiterhin stark vor Ort – unter anderem mit Spenden für Vereine und soziale Projekte. Für dieses Engagement wurde sie vom Handelsblatt als „Beste Hausbank Ulms“ ausgezeichnet.

Die Gespräche von DONAU3FM Programmleiter Marco Worms mit Vorstandssprecher Stefan Hell und Stellvertreter Alexander Schulze von der Volksbank Ulm-Biberach könnt ihr hier nachhören.

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Nachbarschaftsvergleich: Welcher Landkreis in Schwaben ist der Sauberste? https://www.donau3fm.de/nachbarschaftsvergleich-welcher-landkreis-in-schwaben-ist-der-sauberste-1077399/ Fri, 27 Mar 2026 12:50:13 +0000 https://www.donau3fm.de/?p=1077399

Oder welcher ist der Reichste? Mit den meisten Abiturienten? Wo gibt’s die schlechtesten Autofahrer? Die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder haben den Regionalatlas Deutschland um eine neue Funktion erweitert: das sogenannten „Regionsradar“ im Nachbarschaftsvergleich. Damit lassen sich regionale Kennzahlen künftig nicht nur im Bundes- oder Landesvergleich, sondern auch im direkten Nachbarschaftsvergleich auf einer interaktiven Karte darstellen.

Und so funktioniert’s

Dabei geht’s von B wie Bauen bis Z wie Zensus. 21 Themengebiete sind dargestellt, jedes hat nochmal seine Unterthemen. Vieles davon ist natürlich eher unnützes Wissen für den Alltag. Aber damit lässt sich vorzüglich der Nachbarschafts-Landkreis ärgern.

Machen wir mal zwei Beispiele: Der Kreis Neu-Ulm produziert 426,1 Kilogramm Haushaltsabfälle pro Einwohner. Im Kreis Günzburg sind es 569 Kilogramm pro Kopf. Da ist die Müllabfuhr wohl häufiger beschäftigt. Oder Thema Bauen: Da legt Biberach ordentlich vor, 5 neue Wohneinheiten pro 1.000 Einwohner. Der Alb-Donau-Kreis kommt nur auf 4,2.
Wenn ihr solche Zahlenspiele liebt und eure Freunde aus anderen Landkreisen mal ärgern wollt: Hier geht’s zum Regionalatlas. Mit dem Button ganz unten rechts aktiviert ihr den Nachabrschaftsvergleich.
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Little Bird: Digitale Kita-Anmeldung ab April auch in Ulm https://www.donau3fm.de/little-bird-digitale-kita-anmeldung-ab-april-auch-in-ulm-1077340/ Fri, 27 Mar 2026 10:38:23 +0000 https://www.donau3fm.de/?p=1077340 Little Bird“ anmelden. Der bisherige, oft zeitaufwendige Prozess wird damit vollständig digital ersetzt. Das zentrale Familienportal ermöglicht eine Registrierung in insgesamt zwölf Sprachen und soll den Zugang zur Kinderbetreuung deutlich vereinfachen. Eltern können sich online einen Überblick über Betreuungsangebote verschaffen und ihre Wunsch-Kitas direkt auswählen. Unterstützung erhalten sie bei Bedarf durch die Einrichtungen selbst oder das Familienbüro der Stadt. Wichtig: Kinder, die bereits auf Wartelisten stehen, müssen erneut über das neue System angemeldet werden. Die betroffenen Familien werden hierzu gesondert informiert. Die Bearbeitung der ersten Anmeldungen beginnt ab dem 1. Mai 2026. In dringenden Fällen bleibt der direkte Kontakt zu den Kitas oder dem Familienbüro weiterhin möglich.]]> Ulm: Nächtliche Vollsperrungen der Gänstorbrücke im April https://www.donau3fm.de/ulm-naechtliche-vollsperrungen-der-gaenstorbruecke-im-april-1077332/ Fri, 27 Mar 2026 09:55:36 +0000 https://www.donau3fm.de/?p=1077332

Im Zuge der Bauarbeiten an der Gänstorbrücke zwischen Ulm und Neu-Ulm kommt es von Dienstag, 8. April, bis Sonntag, 13. April 2026, zu nächtlichen Vollsperrungen. Grund dafür ist der Einbau eines weiteren Brückensegments.

Jeweils in der Zeit von 21.00 Uhr bis 05.00 Uhr wird der Verkehr vollständig gesperrt und umgeleitet. Verkehrsteilnehmende sollten in diesem Zeitraum mehr Zeit einplanen und auf alternative Routen ausweichen.

Die Arbeiten im Überblick

Am 8. April erfolgt zunächst der Aufbau des Krans. In den darauffolgenden Nächten vom 9. bis 11. April wird Segment 2 in insgesamt vier Teilen eingehoben. Am 12. April wird der Kran wieder abgebaut.

Für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende bleibt der Geh- und Radweg weiterhin geöffnet. Allerdings ist in den Nächten mit verstärkter Beleuchtung und entsprechenden Geräuschentwicklungen zu rechnen.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben zudem die Möglichkeit, die Bauarbeiten per Livestream online mitzuverfolgen. Dieser startet am 8. April um 16.00 Uhr.

Bauarbeiten im Livestream

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