Kinonews 24. April: Pokémon: Meisterdetektiv Pikachu

Service Mittwoch, 8. Mai - 2019 16:00

1996 war der Startschuss für eine der erfolgreichsten Videospiel-Serien aller Zeiten: Pokémon. Mittlerweile gibt’s mehr als 800 von den Viechern und mit „Pokémon Meisterdetektiv Pikachu“ kommt jetzt die erste Realverfilmung ins Kino. Schlaumeier und Film-Experte Marcus Oesterle hat sich mit Detektivmütze und Pfeife ins Kino gesetzt…

Es geht um den 21-jährigen Tim Goodman. Dessen Vater verschwindet auf mysteriöse Art und Weise. Tim will natürlich rausfinden, was passiert ist und bekommt Unterstützung von – einem Pokémon. Der ist gelb, plüschig, mit nem Schwanz in Blitzform und rotzfrech. Pikachu, so der Name des Pokémon und Tim sind die einzigen, die sich verstehen können. Um das Rätsel um Tims Vater zu lösen, machen sie sich auf nach Ryme City, eine Stadt, in der Menschen und Pokémon zusammenleben – noch. Sie stoßen nämlich auf eine Verschwörung, die die Harmonie in Ryme City für immer auslöschen könnte….

Eigentlich ist Pokémon ja Kinderkram, aber die Machen haben sich nen Kniff ausgedacht, um den Film auch für Ältere interessant zu machen: Pikachu wird von „Deadpool“-Schauspieler Ryan Reynolds gesprochen. Das gibt dem Film ne Coolness, die den jüngeren vermutlich egal sein dürfte, weil die sich eher an den hunderten Pokémon ergötzen dürften, die überall zu sehen sind. Das ist auch das größte Problem des Films: die Geschichte ist nur ein Aufhänger, um möglichst viele kleine Episoden mit Pokemon unterzubringen. Der interessanteste Teil ist dann auch die Beziehung des alleingelassenen Tim und seinem plüschig-fluffigem neuen Freund. Die Schauspieler sind unbekannt, machen ihre Sache aber gut. Insgesamt dürfte der Film vor allem für 90er-Nostalgiker und ihre Kleinen interessant sein, alle anderen, denen Pokemon bisher am Allerwertesten vorbeigegangen ist, werden auch hier nen Bogen rum machen. Ich geb 3 von 5 Punkten.


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