Polizei – DONAU 3 FM https://www.donau3fm.de Einfach gute Musik. Tue, 21 Apr 2026 09:42:49 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Brutaler Angriff in Ulm: Zwei Tatverdächtige in Untersuchungshaft https://www.donau3fm.de/brutaler-angriff-in-ulm-zwei-tatverdaechtige-in-untersuchungshaft-1081403/ Tue, 21 Apr 2026 09:42:49 +0000 https://www.donau3fm.de/?p=1081403 Nach einem brutalen Angriff Anfang März in Ulm haben Polizei und Staatsanwaltschaft zwei Tatverdächtige festgenommen. Der Vorfall ereignete sich bereits am 9. März gegen 0:30 Uhr in einer Wohnung im Staufenring.

Mehrere bislang unbekannte Täter sollen einen 36-jährigen Mann angegriffen und schwer verletzt haben. Dabei kamen laut Ermittlern ein Schlagstock und auch ein Messer zum Einsatz. Anschließend flüchteten die Angreifer. Das Opfer musste mit schweren Verletzungen in eine Klinik eingeliefert werden, konnte diese inzwischen aber wieder verlassen.

Ermittler identifizieren zwei Verdächtige

Nach umfangreichen Ermittlungen konnten zwei Tatverdächtige eindeutig identifiziert werden. Es handelt sich um einen 29-jährigen Deutschen und einen ebenfalls 29-jährigen irakischen Staatsangehörigen. Beide Männer wurden im Zeitraum zwischen dem 20. und 26. März festgenommen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurden sie dem Haftrichter am Amtsgericht Ulm vorgeführt. Gegen beide wurde Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts der versuchten besonders schweren räuberischen Erpressung erlassen. Sie befinden sich mittlerweile in unterschiedlichen Justizvollzugsanstalten in Untersuchungshaft.

Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei dauern weiterhin an.

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Vorfall am Ulmer Karlsplatz: Sonderkommission eingerichtet https://www.donau3fm.de/vorfall-am-ulmer-karlsplatz-sonderkommission-eingerichtet-1080967/ Mon, 20 Apr 2026 13:47:55 +0000 https://www.donau3fm.de/?p=1080967 Die „Sonderkommission Karl“ soll sich mit der Aufklärung der Tat beschäftigen. Die am Tatort gesicherten Spuren werden beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg ausgewertet.

Zudem gibt es ein Update zu dem Schwerverletzten. Der 75-Jährige wurde mittlerweile operiert, befindet sich aber weiterhin in einem kritischen Gesundheitszustand. Die Polizei Ulm nimmt weiterhin Zeugenhinweise entgegen. Alle Infos zum Fall findet ihr hier.

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Brandsatz auf Gartenhaus in Heidenheim geworfen – Zeugen gesucht https://www.donau3fm.de/brandsatz-auf-gartenhaus-in-heidenheim-geworfen-zeugen-gesucht-1080865/ Mon, 20 Apr 2026 07:01:34 +0000 https://www.donau3fm.de/?p=1080865 In Heidenheim hat ein Unbekannter am Samstagabend gegen 21:30 Uhr einen Brandsatz auf ein Gartenhaus in einer Kleingartenanlage in der Scheidemannstraße geworfen. Dabei geriet das Dach des Gebäudes in Brand.

Nach Angaben der Polizei bemerkten Personen, die sich in der angrenzenden Pergola aufhielten, das Feuer rechtzeitig und konnten es sofort löschen. Ein Übergreifen der Flammen wurde dadurch verhindert. Verletzt wurde niemand.

Die Einsatzkräfte des Kriminalkommissariats Heidenheim sicherten noch am Abend umfangreiche Spuren vor Ort. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat sowie zu einem möglichen Täter laufen derzeit auf Hochtouren.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zur Tat geben können, sich unter der Telefonnummer 07321/3220 zu melden.

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Blutige Auseinandersetzung in Hotel in Ummendorf – Täter auf der Flucht https://www.donau3fm.de/blutige-auseinandersetzung-in-hotel-in-ummendorf-taeter-auf-der-flucht-1080807/ Mon, 20 Apr 2026 05:04:35 +0000 https://www.donau3fm.de/?p=1080807 In der Nacht auf Sonntag ist es in einem Hotel in Ummendorf im Kreis Biberach zu einer schweren Gewalttat gekommen. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft wurden ein 31-jähriger Mann und eine 25-jährige Frau mit mutmaßlichen Stichverletzungen lebensgefährlich verletzt.

Ein weiterer Mann versuchte offenbar, die Tat zu verhindern, und wurde dabei leicht verletzt. Alle drei Personen wurden vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Polizei ermittelt Hintergründe

Der Tatverdächtige konnte nach der Tat fliehen. Nach ihm wird derzeit intensiv gefahndet. Laut Polizei sollen sich die Beteiligten untereinander gekannt haben, Hinweise auf eine Gefahr für die Bevölkerung gibt es derzeit nicht.

Spezialkräfte sicherten noch in der Nacht umfangreiche Spuren am Tatort. Die Hintergründe der Tat sowie das genaue Motiv sind bislang unklar und Teil der laufenden Ermittlungen.

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Nächtliche Bluttat in Ulm: Senior schwer verletzt am Karlsplatz aufgefunden – mit Fotogalerie https://www.donau3fm.de/naechtliche-bluttat-in-ulm-senior-schwer-verletzt-am-karlsplatz-aufgefunden-mit-fotogalerie-1080773/ Mon, 20 Apr 2026 04:17:13 +0000 https://www.donau3fm.de/?p=1080773

Ein 75-jähriger Mann schwebt nach einer Gewalttat in Lebensgefahr. Er wurde am frühen Samstagmorgen auf dem Ulmer Karlsplatz gefunden. Die Polizei geht von massiver Gewalteinwirkung auf das Opfer aus. Die Hintergründe der Tat sind noch völlig unklar. Eine großangelegte Spurensuche wurde umgehend eingeleitet. Die Kriminalpolizei bittet die Bevölkerung dringend um Hinweise.

Der Karlsplatz in Ulm ist eine bekannte und beliebte Grünanlage. Tagsüber bietet er vielen Bürgern einen Ort der Erholung. Familien besuchen den Spielplatz und Senioren spielen Schach. Der Park ist auch ein Treffpunkt für Alkoholkonsum. Immer wieder halten sich dort auch drogenabhängige Menschen auf. Die Stadt und die Polizei hat diese von anderen Plätzen verdrängt. Dazu gehören der Bahnhofvorplatz, der Lederhof und die Sedelhöfe. In der Nacht zum Samstag wurde diese Oase zum Tatort. Um kurz nach zwei Uhr ging der Notruf ein.

Ein Polizeisprecher bestätigte die Ereignisse noch am Samstagvormittag. „Am Samstag nach, kurz nach 02:00 Uhr, wurde mitgeteilt, dass sich hier eine verletzte Person befinden würde.“ Bei dem Opfer handelt es sich um einen Mann im Seniorenalter. „Es handelt sich hierbei um einen 75 Jahre alten Mann aus dem Raum Ulm.“ sagte uns Sven Vrancken, Pressesprecher des Polizeipräsidium Ulm. Dieser Mann wies massive Verletzungen durch Gewalteinwirkung auf. „Die Person wurde anschließend im Krankenhaus verbracht und wurde lebensgefährlich verletzt“, so Vrancken weiter.

Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen

Sofort nach dem Notruf begann die akribische Arbeit der Ermittler. Spezialisten der polizeilichen Spurensicherung waren stundenlang im Einsatz. Sie sperrten den gesamten Innenstadt-Park mit Flatterband ab. Die gesamte Fläche wurde systematisch nach Spuren abgesucht. Jeder Zentimeter wurde dabei genauestens fotografiert. Die Suche nach verwertbaren Beweismitteln war jedoch äußerst mühsam. Denn der Park ist stark verschmutzt und unübersichtlich. Überall auf der Wiese lagen Zigarettenkippen und Kronkorken. Leere Alkoholflaschen zeugten von den nächtlichen Treffen. Am Nachmittag wurde die Suche nochmals deutlich intensiviert. Zusätzliche Kräfte der Bereitschaftspolizei aus Göppingen rückten an. Sie durchkämmten den gesamten Karlsplatz noch einmal gründlich. Auch die angrenzenden Straßen wurden genauestens untersucht. Die Beamten leuchteten in jedes Gebüsch und unter jedes Auto. Sie kontrollierten Mülleimer und tiefe Kellerlichtschächte.

Ein besonderes Augenmerk legten die Ermittler auf einen Pavillon neben den öffentlichen Toiletten, das „Stammlokal“ der örtlichen Trinker. Die dortige hölzerne Sitzgruppe geriet in den Fokus. Sie wurde von den Beamten komplett abtransportiert. Ein zusätzlicher VW-Bus mit Anhänger kam dafür zum Tatort. Die gesamte Sitzgarnitur wurde sorgfältig in den Anhänger verladen. Sie ist ein mutmaßlicher Spurenträger für die Kriminalpolizei. Die Ermittler erhoffen sich davon entscheidende Hinweise. Man will herausfinden, wer sich dort aufgehalten hat. Wer war in der Nacht zum Samstag vor Ort? Wer könnte an der Tat beteiligt gewesen sein? Oder wer hat etwas gesehen und kann Angaben machen? Jede Faser und jeder Fingerabdruck könnten relevant sein.

Polizei appelliert an die Bevölkerung

Zu den genauen Hintergründen der Tat schweigt die Polizei bisher. „Aktuell laufen die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat auf Hochtouren“, erklärte der Polizeisprecher. Er bat um Verständnis für die Zurückhaltung der Behörden. „Aus ermittlungstaktischen Gründen kann ich leider keine weiteren Auskünfte geben.“ Umso wichtiger ist nun die Mithilfe aus der Bevölkerung. Die Polizei bittet dringend um sachdienliche Hinweise zu der Tat. Besonders wichtig sind Beobachtungen vom späten Freitagabend. Der relevante Zeitraum erstreckt sich bis kurz nach 2:00 Uhr morgens. „Ja, wir suchen Zeugen, die heute Nacht am Karlsplatz verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben“, lautet der dringende Appell von Sven Vrancken im Namen der Ulmer Polizei. Zeugen sollen sich unter der Telefonnummer 0731/188-0 melden.

Gegen 15 Uhr am Samstagnachmittag war der Polizeieinsatz vor Ort beendet. Die Absperrbänder wurden von den Beamten wieder entfernt. Kaum etwas deutete noch auf die Gewalttat hin. Nur die fehlende Sitzgruppe im Pavillon war ein stummer Zeuge. Bei strahlendem Sonnenschein und 22 Grad kehrte Leben zurück. Der Spielplatz war schnell wieder voller Familien mit Kindern. Auch am beliebten Schachfeld herrschte wieder reger Betrieb. Lediglich die üblichen Besucher des Pavillons waren nicht dort. Sie saßen auf der gegenüberliegenden Straßenseite im Schatten.

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Randalierer droht Stadtmitarbeiter Schläge an – Festnahme https://www.donau3fm.de/randalierer-droht-stadtmitarbeiter-schlaege-an-festnahme-1080435/ Thu, 16 Apr 2026 14:41:18 +0000 https://www.donau3fm.de/?p=1080435 Weniger Raser und kuriose Ausreden: Polizei kontrolliert beim Speed-Marathon an der B311 https://www.donau3fm.de/weniger-raser-und-kuriose-ausreden-polizei-kontrolliert-beim-speed-marathon-an-der-b311-1080245/ Wed, 15 Apr 2026 14:26:03 +0000 https://www.donau3fm.de/?p=1080245 Gründe für das positive Ergebnis Die geringe Zahl der Verstöße deutet darauf hin, dass die Ankündigung der „Speedweek“ ihre präventive Wirkung entfaltet haben könnte. Die vier erwischten Fahrer zeigten sich allesamt einsichtig, obwohl sie mit einem Bußgeld von über 100 Euro und einem Punkt im Fahreignungsregister rechnen müssen. Die Geschichten hinter den Tempoverstößen waren dabei vielfältig. Ein Fahrer befand sich gerade auf einer Probefahrt mit dem Fahrzeug eines Autohauses und gab unumwunden zu: „Ich bin selber schuld.“ Ein anderer war auf dem Weg zu einem Ausflug an den Bodensee. Seine Beifahrerin war über den unfreiwilligen Stopp samt Aussicht auf ein Bußgeld so verärgert, dass sie keine Lust mehr auf den Ausflug hatte. Eine Autofahrerin erklärte ihre Eile damit, dass sie ihr Kind pünktlich vom Kindergarten abholen müsse, was ein Kindersitz auf dem Beifahrersitz glaubhaft erscheinen ließ. Die vierte Erwischte war auf dem Weg zur Arbeit und wollte pünktlich sein. Neben den Geschwindigkeitsverstößen beobachteten die Beamten auch einen Mann, der während der Fahrt sein Smartphone am Lenkrad abstützte und darauf tippte. An der Kontrollstelle bestritt der Fahrer den Vorwurf vehement. Der Fall wird nun im Rahmen eines Bußgeldverfahrens geklärt. Ein anderer Autofahrer nicht angeschnallt. Polizeisprecher Hagel betonte, dass solche Kontrollen nicht nur während angekündigter Aktionen stattfinden. „Wir kontrollieren das ganze Jahr über und insbesondere dort, wo Unfallschwerpunkte sind“ . Größtenteils zeigten die Betroffenen Verständnis für die Maßnahmen der Polizei.]]> Speedweek: Was Autofahrer zur Blitzerwoche wissen müssen https://www.donau3fm.de/was-autofahrer-zur-blitzerwoche-wissen-muessen-1079408/ Wed, 15 Apr 2026 13:08:28 +0000 https://www.donau3fm.de/?p=1079408 Das kennt doch jeder: Da hat man kurz nicht aufgepasst, fährt viel zu schnell in den Ort rein – plötzlich der Lichtblitz. Mist, stand da etwa gerade ein Blitzer? Das könnten sich nächste Woche vermehrt Autofahrer denken, denn von Montag bis Sonntag kommender Woche (13.-19.4) wird bundesweit noch stärker als sonst beim Tempo kontrolliert. Auch Baden-Württemberg beteiligt sich. Die sogenannte Speedweek soll Rasern zeigen, wie gefährlich ihr Verhalten ist. Was bedeutet das für Autofahrer? Und welche Strafen drohen bei Verstößen? Ein Überblick:

Was ist die Speedweek?

Die Speedweek ist eine vom europäischen Polizeinetzwerk ROADPOL europaweit abgestimmte Aktion. Jedes Jahr im April und im August finden dabei solche Kontrollwochen statt, bei denen die Polizei die Geschwindigkeit auf den Straßen in weiten Teilen Deutschlands strenger überwacht.

Was passiert im Südwesten?

In Baden-Württemberg wird von Montag bis Freitag ein verstärkter Fokus auf die Tempo-Überwachung gelegt, wie ein Sprecher des Innenministeriums mitteilte. Höhepunkt der Aktionswoche soll der Mittwoch (15.4.) sein. Mit Laserhandmessgeräten, Geschwindigkeitsgroßmessgeräten, Videofahrzeugen und Blitzer-Anhängern wollen Polizei und Kommunen dann die Temposünder erwischen.

Wo soll geblitzt werden?

Dazu äußerte sich das Innenministerium nicht. Laut ADAC soll sowohl auf Autobahnen und Bundesstraßen als auch innerorts geblitzt werden. Außerdem könnten Blitzer an unfallträchtigen Streckenabschnitten oder in Gebieten mit besonderer Gefährdungslage – vor Schulen, Altenheimen, an Krankenhäusern oder Baustellen – aufgestellt werden. Da es sich bei der Speedweek um eine europaweite Aktion handelt, sollten Autofahrer aus Baden-Württemberg nicht nur auf heimischen Straßen, sondern auch im Ausland sowie in den Nachbarbundesländern verstärkt auf Blitzer achten.

Warum gibt es die Speedweek?

Ziel des Blitzermarathons sei, die Menschen für die Gefahr von überhöhten Geschwindigkeiten zu sensibilisieren. Laut dem Innenministerium ist überhöhte Geschwindigkeit die Unfallursache Nummer Eins bei schweren und tödlichen Verkehrsunfällen. «Leider stirbt jeden Tag ein Mensch auf baden-württembergischen Straßen – und die Hauptursache ist überhöhte Geschwindigkeit», erklärt Innenminister Thomas Strobl (CDU).

Ist die Speedweek überall einheitlich?

An der Speedweek im April nehmen laut ADAC alle deutschen Bundesländer außer dem Saarland teil. Trotzdem verläuft die Speedweek nicht überall gleich. Baden-Württemberg etwa kontrolliert nur bis Freitag, Hessen und Rheinland-Pfalz dagegen blitzen auch am Wochenende noch verstärkt. Der Mittwoch ist auch nicht überall ein Schwerpunkttag, Niedersachsen, Hamburg und Nordrhein-Westfalen etwa beteiligen sich daran nicht. In einigen Bundesländern wie Bayern werden die genauen Standorte der Blitzer traditionell vorab bekanntgegeben, dazu gibt es eine interaktive Karte mit den aktuellen Messstellen.

Wie effizient ist die Maßnahme?

Beim jüngsten Blitzermarathon im Südwesten wurden insgesamt 66.585 Verstöße festgestellt. Fast 800 Menschen mussten laut Innenministerium danach ihren Führerschein zeitweise abgeben. Das Innenministerium macht aber keine Angaben dazu, für wie wirkungsvoll es die Speedweek hält. Ein Sprecher des ADAC erklärt, solche Blitzer-Aktionswochen leisteten einen Beitrag zur Verkehrssicherheit. Sie machten den Menschen die Risiken von zu schnellem Fahren bewusst. Der Sprecher stellt aber auch klar: «Eine solche Woche alleine schafft nicht sofort alle Risiken im Straßenverkehr dauerhaft aus der Welt.» Wichtiger sei, dass alle stets aufmerksam und achtsam im Straßenverkehr unterwegs seien.

Darf man Blitzer-Apps verwenden?

Wer überlegt, sich für den anstehenden Blitzermarathon mit einer Blitzer-App oder einem Radarwarner auszurüsten, sollte diesen Gedanken besser verwerfen. «In Deutschland ist jede automatisierte Warnung vor Geschwindigkeitsmessanlagen verboten», erklärt der ADAC-Sprecher dazu. Nicht einmal der Beifahrer dürfte während der Fahrt einen solchen Blitzer-Warner benutzen. Auch die Blitzer-Warnfunktion bei Navigations-Apps und im Navi sollte man besser ausschalten. Verwende man doch einen dieser Blitzer-Warner, sei das eine Ordnungswidrigkeit, bei der ein Bußgeld von 75 Euro und ein Punkt in Flensburg drohen würden.

Was droht, wenn man doch geblitzt wird?

Wer mit zu hohem Tempo erwischt wird, muss mit erheblichen Strafen rechnen. Wie teuer es wird, hängt davon ab, wo und mit wie viel km/h zu viel auf dem Tacho man geblitzt wurde. Innerorts sind die Strafen in der Regel höher als außerorts. Bereits wenn man 16 Kilometern pro Stunde zu schnell fährt, drohen mindestens 70 Euro Bußgeld. Mit mehr als 26 km/h zu viel innerorts sind es 180 Euro, ein Punkt und bei Wiederholungstätern sogar Fahrverbot. Wer mit mehr als 51 Kilometern pro Stunde innerorts unterwegs ist, der muss 560 Euro Strafe zahlen. Der Führerschein ist danach für zwei Monate weg und es gibt zwei Punkte in Flensburg. Wenn andere Menschen durch die Raserei gefährdet wurden, kommen auch noch strafrechtliche Konsequenzen hinzu. Genauere Informationen gibt es beim ADAC-Bußgeldrechner. (Von Jennifer Kramer, dpa) ]]>
Messerattacke in Ulmer Sedelhöfen: Angreifer weiter auf der Flucht – Opfer wieder bei Bewusstsein https://www.donau3fm.de/messerattacke-in-ulmer-sedelhoefen-angreifer-weiter-auf-der-flucht-opfer-wieder-bei-bewusstsein-1079795/ Tue, 14 Apr 2026 03:12:57 +0000 https://www.donau3fm.de/?p=1079795 Hintergründe der Tat weiter unklar Wie es zu der Eskalation in der Unterführung zwischen Albert-Einstein-Platz und Hauptbahnhof kam, ist bislang nicht geklärt. Ob sich die Beteiligten kannten oder welche Rolle mögliche Streitigkeiten oder andere Faktoren spielten, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Polizei fahndet weiterhin nach dem mutmaßlichen Messerangreifer und weiteren Beteiligten. Gleichzeitig werden Spuren ausgewertet und mögliche Videoaufnahmen geprüft, um den Ablauf der Tat genauer zu rekonstruieren.]]> Wieder Schlägerei bei Biberacher Blockparty: 20-köpfige Gruppe geht auf zwei junge Männer los https://www.donau3fm.de/wieder-schlaegerei-bei-biberacher-blockparty-20-koepfige-gruppe-geht-auf-zwei-junge-maenner-los-1079685/ Mon, 13 Apr 2026 09:22:56 +0000 https://www.donau3fm.de/?p=1079685

In Biberach ist es zum wiederholten Mal zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung bei einer Party gekommen. Am frühen Sonntagmorgen eskalierte ein verbaler Streit zwischen zwei Gruppen bei der Blockparty am Schadenhof.

Nach Angaben der Polizei ging eine etwa 20-köpfige Gruppe auf zwei junge Männer im Alter von 19 und 21 Jahren los. Die beiden wurden verprügelt und mit Pfefferspray attackiert. Anschließend flüchteten die Angreifer unerkannt vom Tatort.

Der Rettungsdienst versorgte die Verletzten vor Ort. Über die Schwere der Verletzungen ist bislang nichts Näheres bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht jetzt nach Zeugen, die Hinweise zu den noch unbekannten Tätern geben können.

Die Unbekannten sollen laut Polizei allesamt zwischen 16 und 20 Jahre alt gewesen sein. Sie trugen ebenso allesamt schwarze oder weiße T-Shirts. Laut Zeugen soll es sich um Personen mit Migrationshintergrund gehandelt haben. Einen ähnlichen Vorfall gab es an derselben Stelle erst Mitte März.

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