Falschparker versperren Feuerwehr den Weg

Allgemein, Polizeimeldungen, Ulm / Neu-Ulm Freitag, 14. Juni - 2019 15:41

Das ist definitiv kein Kavaliersdelikt: Bei Testfahrten am Eselsberg gab es kein Durchkommen für Feuerwehrautos – auch Radfahrer wurden kontrolliert – das Ergebnis überrascht.

Regelmäßig testet die Feuerwehr gemeinsam mit den Bürgerdiensten, ob ein Löschfahrzeug im Ernstfall problemlos durch die Straßen Ulms gelangen könnte. So einen Test gab es auch wieder diese Woche am 12. Juni am Ulmer Eselsberg. Dabei fuhren die Feuerwehrleute gezielt Bereiche an, die im täglichen Einsatz Probleme bereiten könnten.

Schnell zeigt sich bei dem Test: Die Straßenbreite ist wegen falsch geparkter Autos oft stark eingeengt. Besonders kritisch war die Lage an der Ecke Plapperäcker/ Zeitbeerenweg – hier waren mehrere Autos so nah der Kreuzung abgestellt, dass der Löschwagen die Kreuzung überhaupt nicht überqueren konnte.

Generell gilt, dass man vor oder hinter einer Kreuzung einen Abstand von fünf Metern einhalten muss. Und das ist auch richtig so, denn im Ernstfall kann dies Leben retten. Feuerwehr und Bürgerdienste dringlich darum, sich an die Regel zu halten! Wer falsch parkt und erwischt wird, muss eine Strafe zahlen. Die während der Testfahrt ausgestellten Strafzettel betrugen im Schnitt 15 €.

Auch die Fahrradfahrer wurden unter der Woche kontrolliert

Wer mit dem Rad durch eine Fußgängerzone radelt, gefährdet Fußgänger. Nicht selten kommt es zu brenzligen Situationen. Deswegen kontrollierte das Polizeipräsidium Ulm in der Hirschstraße und der Platzgasse Ulmd Radler.

Dabei hielten sie insgesamt 139 (!) Radfahrer an, die mit einem Bußgeld von 15 € verwarnt wurden.


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