Arbeitsmarkt im November: saisonal untypische Entwicklung

Schaffe, schaffe... oder net!?

Der Arbeitsmarkt im November zeigt eine saisonal untypische Entwicklung. Das meldet die Agentur für Arbeit Ulm und spricht von Spuren einer konjunkturellen Delle.

Der Arbeitsmarkt im November zeigt eine saisonal untypische Entwicklung. Das meldet die Agentur für Arbeit Ulm und spricht von Spuren einer konjunkturellen Delle. So sei die Herbstbelebung am Arbeitsmarkt in diesem Jahr ausgeblieben und die Arbeitslosigkeit im November sei gestiegen. In den Jahren davor nahm die Arbeitslosigkeit in einem November zuletzt im Jahr 2008 zu.

Zu den Kreisen

Biberach: Im Landkreis Biberach stieg die Arbeitslosenquote um 0,1 Punkte auf 2,5 Prozent. Unter den Kreisen in Baden-Württemberg ist das der niedrigste Wert. Vor einem Jahr lag die Quote bei 2,1 Prozent. Mit 2 972 Frauen und Männern waren 24 oder 0,8 Prozent mehr Menschen arbeitslos als im vergangenen Monat. Die Agentur für Arbeit in Biberach betreute 1 413 Menschen (plus 24), das Jobcenter des Landkreises Biberach betreute 1 559 Frauen und Männer (-).

Alb-Donau-Kreis: 3 124 Menschen waren arbeitslos und über die Agentur für Arbeit (1 532) oder das Jobcenter (1 592) auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle. Das sind 40 Frauen und Männer oder 1,3 Prozent mehr als im Oktober. Die Arbeitslosenquote nahm um 0,1 Prozentpunkte zu und lag bei 2,7 Prozent. Gemeinsam mit dem Landkreis Emmendingen wies der Alb-Donau-Kreis damit die zweitniedrigste Arbeitslosenquote unter den Kreisen im Land auf. Die Vorjahresquote lag bei 2,4 Prozent.

Ulm: Im Stadtgebiet Ulm waren 3 075 arbeitslose Menschen über die Arbeitsagentur (1 171) und das Jobcenter (1 904) auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle. Somit nahm die Arbeitslosigkeit um 58 Personen oder um 1,9 Prozent zu. Die Arbeitslosenquote legte um 0,1 Punkte zu und lag bei 4,2 Prozent. Vor einem Jahr betrug die Quote bei 3,6 Prozent. Unter den neun Stadtkreisen im Land ist das die geringste Arbeitslosenquote.

Günzburg: Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Günzburg ist wie erwartet im November gestiegen. Ausschlaggebend waren hierfür saisonbedingte Entlassungen bei Legoland, die aber dieses Jahr weniger waren. Die Arbeitslosenquote beträgt 2,2 Prozent (Vormonat 2,1 Prozent, Vorjahreswert 1,9 Prozent). Derzeit sind 1.669 Menschen ohne Arbeit gemeldet. Das sind 98 mehr als vor einem Monat und 260 mehr als vor einem Jahr.

Neu-Ulm: Im November waren 2.604 Menschen im Landkreis Neu-Ulm arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vormonat waren das 55 Personen oder 2,1 Prozent weniger. Die Arbeitslosenquote bleibt mit 2,5 Prozent auf dem Niveau des Vormonats, ist aber um 0,2 Prozentpunkte höher als vor einem Jahr.

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