In der Nachricht gab sich der Betrüger als Kind der 44-jährigen Frau aus und behauptete, dass das Handy kaputt sei. Die Betrugsabsicht wurde glücklicherweise rechtzeitig erkannt, die 44-Jährige ignorierte die Nachricht und erstattete Anzeige bei der Polizei. Daher kam es auch nicht zu den normalerweise geforderten Geldzahlungen. Die Polizei Ulm hat die Ermittlungen aufgenommen.
Betrüger werden immer kreativer und versuchen inzwischen auf verschiedenste Art und Weise potentielle Opfer zu finden. Egal, ob Enkeltrick, mit gefälschten Emails oder betrügerischen SMS-Nachrichten, am Ende geht es nur darum, den Opfern möglichst viel Geld abzunehmen.
Seien Sie vorsichtig bei unbekannten Schreibern von Nachrichten, vor allem, wenn bestimmte Forderungen gestellt werden. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und stellen Sie gezielte Fragen an den Absender der Nachricht. Überweisen Sie kein Geld und übergeben Sie auch niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen. Geben Sie keine persönlichen Informationen preis und sprechen Sie mit Ihrer Familie oder anderen Vertrauten über die Nachricht. Wenn Sie unsicher sind: Rufen Sie die Polizei unter der 110 oder ihre örtliche Polizeidienststelle an. Nutzen Sie dabei nicht die Rückruffunktion. Weiter Hinweise zum Schutz vor Telefonbetrügern erhalten Sie in der Broschüre „Vorsicht, Abzocke!“. Diese finden sie bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle oder auch im Internet.