Brenner am Samstag gesperrt: Das müssen Urlauber wissen!

Warum wird der Brenner blockiert?

Am Samstag wird der Brenner wegen einer Demonstration stundenlang gesperrt. Für Urlauber Richtung Italien kann das lange Staus bedeuten – auch auf den Autobahnen im Südwesten.

Viele Urlauber aus Baden-Württemberg und Bayern müssen sich am Samstag auf massive Verkehrsprobleme einstellen. Der Brenner zwischen Österreich und Italien wird wegen einer Demonstration stundenlang gesperrt. Betroffen sind nicht nur die Autobahn, sondern auch Bundesstraße und Nebenstrecken.

Warum wird der Brenner blockiert?

Grund für die Sperrung ist eine Demonstration gegen den starken Transitverkehr am Brenner. Initiiert wurde der Protest vom Bürgermeister der Gemeinde Gries am Brenner, Karl Mühlsteiger. Die Menschen im Wipptal leiden seit Jahren unter Lärm, Feinstaub und langen Staus. Laut Autobahnbetreiber Asfinag nutzten 2025 fast elf Millionen Autos und rund 2,5 Millionen Lastwagen die Brennerautobahn. Bei den Lastwagen ist der Verkehr seit 2010 um rund 40 Prozent gestiegen.

Wann ist die Strecke gesperrt?

Am Samstag, 30. Mai, ist der Brenner tagsüber für den Transitverkehr dicht. Auf österreichischer Seite gilt die Sperre für Autos und Motorräder von 11 bis 19 Uhr. Auf italienischer Seite ist bereits ab 10.30 Uhr bis 20 Uhr kein Durchkommen. Für Lastwagen beginnt die Sperre schon früher.

Wer ein Hotel in der betroffenen Region gebucht hat und das nachweisen kann, darf weiterfahren. Reiner Durchgangsverkehr ist aber nicht erlaubt.

Was bedeutet das für Reisende aus der Region?

Die Blockade fällt mitten in die Pfingstferien. Deshalb rechnen Behörden und Verkehrsexperten mit erheblichen Staus. Auch schon vor und nach der Sperrung kann es voll werden, weil viele Reisende ihre Fahrt verschieben oder Ausweichrouten nutzen. Betroffen sein können auch Autobahnen in Baden-Württemberg, vor allem die Strecken Richtung Süden. Reisende sollten sich vor der Fahrt genau informieren und mehr Zeit einplanen.

Gibt es gute Alternativen?

Ausweichstrecken wie Reschenpass, Gotthard, San Bernardino oder Timmelsjoch sind möglich, dürften aber ebenfalls stark belastet sein. Die Behörden raten deshalb, nicht notwendige Fahrten zu vermeiden.

Wer flexibel ist, sollte die Reise besser auf einen anderen Tag verschieben.

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