Bundesbeste Industriemechanikerin 2025 kommt aus Riedlingen

Glückwunsch!

Die bundesbeste Industriemechanikerin 2025 kommt aus der Region: Rebecca Harnau aus Riedlingen erzielte mit 99,6 Punkten die höchste Punktzahl ihrer Ausbildung beim Liebherr-Werk Ehingen.

Ein herausragender Erfolg für die Region: Rebecca Harnau aus Riedlingen wurde als bundesbeste Industriemechanikerin des Jahres 2025 ausgezeichnet. Die 22-Jährige erzielte beim Abschluss ihrer Ausbildung im Liebherr-Werk Ehingen beeindruckende 99,6 Punkte – die höchste Punktzahl unter mehr als 10.000 Absolventinnen und Absolventen dieses Berufs in Deutschland.

Die Ehrung fand am 8. Dezember in Berlin im Rahmen eines Festakts der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) statt. Bundesbildungsministerin Karin Prien und DIHK-Präsident Peter Adrian überreichten die Auszeichnungen vor rund 1.000 Gästen. Moderiert wurde die Veranstaltung von TV-Moderator Thore Schölermann.

„Wenn wir Bildung und Beruf von Anfang an zusammen denken, können wir dem Fachkräftemangel nachhaltig begegnen“, betonte Ministerin Prien. Sie unterstrich die Bedeutung der Berufsorientierung, beruflichen Weiterbildung und klarer Perspektiven für Aufstieg und Qualifizierung.

Harnau selbst zeigte sich bescheiden: „Es ist ein tolles Gefühl, so ein Ergebnis erreicht zu haben. Ich konzentriere mich jetzt erst einmal auf mein verbleibendes Studium.“ Sie absolvierte ihre Ausbildung im Rahmen eines ausbildungsintegrierenden Studiums über das sogenannte „Ulmer Modell“.

Auch das Ausbildungsteam des Liebherr-Werks Ehingen zeigte sich stolz: „Rebecca hat gezeigt, was durch Engagement und Leistungsbereitschaft erreicht werden kann. Bundesbeste Industriemechanikerin – das ist echt etwas Besonderes“, sagte Christoph Behmüller, Leiter der Aus- und Weiterbildung.

Ann-Cathrin Kohn von der IHK Ulm betonte den Optimismus des Abends: „Diese jungen Talente geben Zuversicht. In dieser Generation steckt so viel Potential, mehr als manche Debatten vermuten lassen.“

Der Erfolg von Rebecca Harnau steht beispielhaft für die Chancen des dualen Ausbildungssystems und den Mut junger Menschen, ihren eigenen Weg zu gehen.

Das könnte Dich auch interessieren

25.03.2026 Boehringer Ingelheim zieht Jahresbilanz 2025 Boehringer Ingelheim hat das Geschäftsjahr 2025 erfolgreich abgeschlossen: Der Umsatz stieg um rund 7 % auf fast 28 Milliarden Euro. Das biopharmazeutische Unternehmen brachte zwei neue Medikamente auf den Markt – HERNEXEOS® gegen HER2-mutierten Lungenkrebs und JASCAYD® für Lungenfibrose – und investierte über 6 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. In Biberach, einem der größten Standorte Europas, entstehen 06.02.2026 Biberach stoppt Transferzentrum für industrielle Bioökonomie - bleibt aber zukunftsgerichtet Der Biberacher Gemeinderat hat die Planung seines Transferzentrums für industrielle Bioökonomie gestoppt – bleibt aber zukunftsgerichtet. Ein teurer Neubau wird damit nicht realisiert. Stattdessen sollen kleinere Labore künftig im bestehenden Innovations- und Technologie-Transferzentrum (ITZ Plus) eingerichtet werden. Damit bleibt die Forschung in der Bioökonomie in der Region erhalten, auch wenn voraussichtlich zugesagte Fördermittel verloren gehen. 03.02.2026 IHK Schwaben: Wirtschaft erholt sich leicht, Wende bleibt aber aus Der Konjunkturindex steigt um drei Punkte auf 108 Punkte. Sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Erwartungen wurden leicht besser bewertet. Eine Wende sieht anders aus Von einer echten Trendwende will die IHK aber noch nicht sprechen. Hauptgeschäftsführer Dr. Marc Lucassen spricht von einem „Comeback auf Raten“. Investitions- und Beschäftigungspläne bleiben weiter sehr zurückhaltend. Auch 23.12.2025 Boehringer Ingelheim investiert Milliarden in die USA - Standort Biberach soll stark bleiben Der Pharma-Riese Boehringer Ingelheim plant bis 2028 Investitionen von rund 10 Milliarden US-Dollar in die USA. Ziel des Engagements ist es, Medikamente für amerikanische Patienten günstiger zu machen. Das Unternehmen reagiert damit auf einen Deal mit der US-Regierung unter Präsident Donald Trump, der auch die Teilnahme an der Direktbestellplattform TrumpRx vorsieht. Boehringer betont, dass die Investitionen