Gleich vier Pannenfahrzeuge haben am Montagnachmittag die Verkehrspolizei Sigmaringen im Bereich des Kreisverkehrs Binger Straße / B 32 beschäftigt. Innerhalb von nur rund 30 Minuten häuften sich dort Defekte und Unfälle – für die Beamten ein Einsatzmarathon an einem offenbar „verhexten“ Kreisel.
Los ging es gegen 14.30 Uhr: Ein Fiat-Fahrer wollte in den Kreisverkehr einfahren, als plötzlich die Achse brach. Der Wagen blieb liegen und musste abgesichert werden.
Kaum zehn Minuten später der nächste Vorfall: Eine Opel-Fahrerin fuhr kurz nach dem Kreisverkehr gegen einen Randstein. Dabei platzte ein Reifen, erneut war die Polizei gefordert.
Doch damit nicht genug: Weitere zehn Minuten später fuhr ein Dacia-Fahrer vom nahegelegenen Tankstellengelände in Richtung Kreisverkehr. Auch bei ihm brach unvermittelt die Achse, die Polizei war ja immerhin schon vor Ort.
Während die ersten drei Fahrzeuge bereits vom Abschleppdienst aufgeladen wurden, kam es zur nächsten Panne: Ein VW-Fahrer fuhr in den Kreisverkehr ein und blieb wegen eines Motorschadens mitten auf der Fahrbahn stehen. Die Polizisten legten selbst Hand an und schoben den Wagen aus dem Verkehrsbereich, bevor auch dieses Auto abgeschleppt wurde.
Nach dem vierten Defekt in kurzer Zeit verließen die Beamten den Einsatzort zügig. Offenbar wollte man weiteres Unglück an dem inzwischen sprichwörtlich „verhexten“ Kreisverkehr vermeiden. Verletzt wurde zum Glück niemand.