DHBW Heidenheim wird Fairtrade-University

Handelssiegel für Hochschule

Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Heidenheim trägt ab sofort den Titel Fairtrade-University. Aber wie kommt eine Universität an dieses Gütesiegel?

Die Auszeichnung erfolgt nach Erfüllung der bundesweit geltenden Kriterien der Fairtrade-Universities-Initiative. Ein zentraler Meilenstein war der hochschulweite Beschluss von 2022, der das Engagement für fairen Handel institutionell verankert.

Diese Kriterien tragen dazu bei:

Ein wichtiger Bestandteil ist zudem die Steuerungsgruppe, die sich mit dem Thema Fairtrade beschäftigt. Sie setzt sich aus Vertretern der Hochschule, des Studierendenwerks Ulm sowie der Studierendenvertretung (StuV) zusammen.

Auch bei Veranstaltungen wird Fairtrade aktiv umgesetzt: Bei mindestens fünf regelmäßig stattfindenden Hochschulevents werden jeweils mindestens zwei Produkte aus fairem Handel angeboten. Darüber hinaus sind Fairtrade-Produkte fest in der Hochschulgastronomie etabliert. Gemeinsam mit dem Studierendenwerk Ulm stehen sie sowohl in der Mensa als auch in den Getränke- und Snackautomaten auf dem Campus bereit.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. An der DHBW Heidenheim finden mindestens zweimal pro Semester Veranstaltungen rund um fairen Handel und nachhaltigen Konsum statt, darunter Ausstellungen und Infostände.

Belohnung für Arbeit der letzten Jahre

Prof. Dr. Norbert Schinko, Nachhaltigkeitsbeauftragter der DHBW Heidenheim, betont die Bedeutung der Auszeichnung: „Mit dem Titel Fairtrade-University stärkt die DHBW Heidenheim ihr Profil als verantwortungsbewusste Hochschule und leistet einen aktiven Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung.“ Klimaschutzmanagerin Naomi Raja Boean ergänzt: „Die Auszeichnung würdigt unser Engagement der vergangenen Jahre und motiviert uns, sowohl lokal auf dem Campus als auch global weiterhin für Nachhaltigkeit einzutreten.“

In Deutschland gibt es rund 50 Fairtrade-Universities.

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