Die Ulmer Medizinstudenten sind wieder als "Teddy-Docs" unterwegs

Die Teddyklinik

Ob Angst vor dem Arzt oder einfach ein Interesse, was bei einer OP passiert. Das wird Kindergarten- und Grundschulkindern bei den Teddy-Docs näher gebracht.

Viele Kinder haben Angst vor einem Arztbesuch. Um ihnen die Angst zu nehmen, ruft die Universität Ulm jedes Jahr die „Teddy-Docs“ ins Leben. Dabei handelt es sich um 120 Studenten, die Humanmedizin, Molekular Medizin oder Zahnmedizin an der Uni Ulm studieren.

Was machen die „Teddy-Docs“

Die Teddyklinik zeigt speziell Kindergarten- und Grundschulkindern wie Untersuchungen beim Arzt ablaufen. Die Kinder müssen vor Ort in die „Elternrolle“ der Puppen und Teddys eintauchen. Dabei können die Kinder bei Urintests oder beim Röntgen helfen und selbst operieren, wenn sie möchten. So sollen Berührungsängste vor medizinischen Behandlungen und Abläufen abgebaut werden. Außerdem gibt es seit diesem Jahr zwei Logopädinnen, die mit den Kindern Bewegungs- und Logopädie-Spiele machen. Zudem gibt es vor Ort einen selbstgebastelten riesigen Teddy mit Organen in Originalgröße. Um den Kindern zu zeigen, was für Organe sie besitzen und was diese für Aufgaben haben. Als letztes Highlight können die Kinder einen echten Rettungswagen besichtigen und dazu Fragen stellen.

Die Ulmer Medizinstudenten hatten zuvor eine sogenannte „Teddy-Doc Schulung“, bei der sie für den Umgang mit Kindern geschult worden sind.

Nächste Woche Dienstag von 13:30-16:00 Uhr haben Kinder die Chance zum Bürgerzentrum (Virchowstr. 4, 89075 Ulm) am Eselsberg mit ihren Eltern zu gehen. Eine Anmeldung wird nicht benötigt. Kaputte Spielsachen und Kuscheltiere werden dort nicht repariert.

 

 

Das könnte Dich auch interessieren

17.06.2026 Ulm: Stadt bereitet sich auf mögliche Bombenentschärfung am Sonntag vor Im und rund um das Ulmer Donaustadion schlummern möglicherweise Bomben aus dem 2. Weltkrieg. Aktuell läuft die Suche danach. Spätestens am Freitag (19.06.) soll das Ergebnis feststehen. Falls tatsächlich Blindgänger gefunden werden, sollen sie am Sonntag (21.06.) entschärft werden. 25.02.2026 Kinder-Trauma im Fokus: Ukrainische Delegation besucht Ulmer Klinik Ermöglicht wurde der Besuch durch den Stiftungspreis des Internationalen Karlspreis zu Aachen, umgesetzt von der Deutsche Traumastiftung e. V.. Ziel ist es, wirksame traumatherapeutische Konzepte gezielt weiter auszubauen und ukrainische Fachkräfte bei der Versorgung betroffener junger Menschen zu unterstützen. Hilfe für Kinder im Krieg Im Mittelpunkt stand das Projekt „TF-CBT Ukraine“. Dabei werden Therapeuten in 08.07.2026 Ulm: Prozess gegen mutmaßlichen Messer-Attentäter beginnt Dem 30-Jährigen wird vor dem Landgericht Ulm vorgeworfen, in dem Elektronik-Fachmarkt zielgerichtet mit einem Messer auf einen 25-jährigen Mitarbeiter eingestochen zu haben. Angeklagt ist er wegen versuchten Mordes. Das Messer soll sich der 30-Jährige extra für die Tat besorgt und mehrfach auf den dann bereits wehrlos am Boden liegenden Mann eingestochen haben. Dieser war bei 15.06.2026 Ulm: Verdi ruft zu Warnstreik an Unikliniken auf Es drohen längere Wartezeiten und verschobene Eingriffe: An den Universitätskliniken in Freiburg, Heidelberg, Ulm und Tübingen könnte es am Montag und Dienstag zu Einschränkungen kommen. Hintergrund ist ein zweitägiger Warnstreikaufruf der Gewerkschaft Verdi für die Beschäftigten in der laufenden Tarifrunde. Die Notfallversorgung und lebenswichtige Behandlungen sollen weiter gewährleistet bleiben. Es könne aber zu Einschränkungen oder