Viele Kinder haben Angst vor einem Arztbesuch. Um ihnen die Angst zu nehmen, ruft die Universität Ulm jedes Jahr die „Teddy-Docs“ ins Leben. Dabei handelt es sich um 120 Studenten, die Humanmedizin, Molekular Medizin oder Zahnmedizin an der Uni Ulm studieren.
Was machen die „Teddy-Docs“
Die Teddyklinik zeigt speziell Kindergarten- und Grundschulkindern wie Untersuchungen beim Arzt ablaufen. Die Kinder müssen vor Ort in die „Elternrolle“ der Puppen und Teddys eintauchen. Dabei können die Kinder bei Urintests oder beim Röntgen helfen und selbst operieren, wenn sie möchten. So sollen Berührungsängste vor medizinischen Behandlungen und Abläufen abgebaut werden. Außerdem gibt es seit diesem Jahr zwei Logopädinnen, die mit den Kindern Bewegungs- und Logopädie-Spiele machen. Zudem gibt es vor Ort einen selbstgebastelten riesigen Teddy mit Organen in Originalgröße. Um den Kindern zu zeigen, was für Organe sie besitzen und was diese für Aufgaben haben. Als letztes Highlight können die Kinder einen echten Rettungswagen besichtigen und dazu Fragen stellen.
Die Ulmer Medizinstudenten hatten zuvor eine sogenannte „Teddy-Doc Schulung“, bei der sie für den Umgang mit Kindern geschult worden sind.
Nächste Woche Dienstag von 13:30-16:00 Uhr haben Kinder die Chance zum Bürgerzentrum (Virchowstr. 4, 89075 Ulm) am Eselsberg mit ihren Eltern zu gehen. Eine Anmeldung wird nicht benötigt. Kaputte Spielsachen und Kuscheltiere werden dort nicht repariert.