E-Zigaretten sollen an bayerischen Schulen verboten werden

Vapes und Dampfzigaretten

Es könnte das Ende der Qualmerei für junge Vaper an den Schulen in Neu-Ulm oder Günzburg bedeuten. Die CSU will E-Zigaretten dem Tabakkonsum gleichstellen.

Die CSU-Fraktion im bayerischen Landtag plant eine Verschärfung der Nichtraucherschutzgesetze, indem E-Zigaretten und Shishas dem Tabakrauchen gleichgestellt werden sollen. Derzeit unterliegen elektronische Rauchgeräte nicht den strengen Reglungen, die den Tabakverbrauch in öffentlichen Räumen wie Schulen, Krankenhäusern oder Gaststätten verbieten.

Grauzonen sollen beseitigt werden 

Eine Gesetzesänderung soll das untersagen. Von Seiten der Grünen im Landtag gibt es Unterstützung für das Vorhaben der CSU, das sie als längst überfällig bezeichnen. Sie heben hervor, dass Expertinnen und Experten schon lange vor den Grauzonen in der Gesetzgebung gewarnt hätten, besonders wenn es um den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Suchtgefahren geht. Aber auch präventive Maßnahmen sollen intensiviert werden, um die Suchtgefahr zu mindern. Ob das Verbot tatsächlich etwas am Konsumverhalten der jugendlichen Dampfer ändert, ist fraglich.

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