Mögliche Bombenentschärfung rund um das Donaustadion

500 Metern rund um die Fundstelle

Mögliche Blindgänger können sich unter dem Rasen des Donaustadions befinden. Ob das wirklich der Fall ist, kommt bis spätestens Freitag, den 19.06.2026 auf.

Seit Montag laufen die vorbereitenden Arbeiten für die Kampfmittelsondierung im Donaustadion. Ab Mittwoch werden 15 Verdachtsstellen unter dem Spielfeld, der Tartanbahn und dem Kunstrasen von Expertinnen und Experten überprüft. Deshalb ist das Donaustadion aktuell gesperrt. Bis spätestens Freitag soll das Ergebnis vorliegen.

Was passiert im Falle einer Evakuierung?

Ob eine Evakuierung am kommenden Sonntag, den 21. Juni 2026, stattfindet, hängt von der Art des Kampfmittels ab. Möglich ist auch, dass kein Kampfmittel gefunden wird. Die Stadt Ulm, die Feuerwehr, die Polizei, die Stadt Neu-Ulm, die Rettungsdienste sowie verschiedene betroffene Einrichtungen bereiten sich bereits auf den Fall einer Evakuierung vor. Sollte dieser Fall am Sonntag eintreten, wird ab 8 Uhr mit der Evakuierung begonnen, damit um 10 Uhr die Entschärfung starten kann. Im Umkreis von 500 Metern um die Fundstelle soll dann alles evakuiert werden. Die Anwohnerinnen und Anwohner sollten im Falle einer Evakuierung am Sonntag bis spätestens 20 Uhr wieder in ihre Häuser zurückkehren können. Zudem würde in der Ulm-Messe eine Notunterkunft eingerichtet werden.

Die Erreichbarkeit

Für Fragen zum Thema hat die Stadt Ulm die Erreichbarkeit des Bürgertelefons erweitert. Es ist unter der Nummer 0731 – 161 1212 zu erreichen:

Reguläre Erreichbarkeit

Im Falle einer Entschärfung

Bei einer Nicht-Entschärfung

Die Stadt Ulm weist darauf hin, dass derzeit keine Gefahr für die Bevölkerung besteht.

Das könnte Dich auch interessieren

17.06.2026 Ulm: Stadt bereitet sich auf mögliche Bombenentschärfung am Sonntag vor Im und rund um das Ulmer Donaustadion schlummern möglicherweise Bomben aus dem 2. Weltkrieg. Aktuell läuft die Suche danach. Spätestens am Freitag (19.06.) soll das Ergebnis feststehen. Falls tatsächlich Blindgänger gefunden werden, sollen sie am Sonntag (21.06.) entschärft werden. 30.05.2026 Rund 15 Verdachtsstellen im Donaustadion: Stadt Ulm sucht nach möglichen Blindgängern Vor dem geplanten Umbau des Ulmer Donaustadions müssen mehrere verdächtige Stellen auf mögliche Weltkriegsbomben und Kampfmittel untersucht werden. Grundlage dafür sind historische Luftbilder aus dem Zweiten Weltkrieg. Dabei wurden alte Bombardierungsaufnahmen mit heutigen Daten verglichen. So konnten mögliche Verdachtsstellen erkannt werden. Diese Bereiche wurden anschließend technisch durch sogenannte Oberflächensondierungen überprüft. Nach Angaben der Stadt Ulm 29.05.2026 Weitere Sicherheitsmaßnahmen in der Ulmer Innenstadt Seit Jahren ist es Thema in der Ulmer Innenstadt, jetzt kommen die nächsten Maßnahmen, damit an Brennpunkten das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zunimmt. Nach Angaben der Behörden hat sich die Kriminalitätslage auch an bekannten Treff- und Sammelplätzen der Betäubungsmittel- und Trinkerszene verbessert. Trotzdem sollen weitere Maßnahmen geprüft und umgesetzt werden. Schwerpunkte rund um Bahnhof und Sedelhöfe 28.05.2026 Freies Fahrrad-Üben für Kinder in Ulm-Wiblingen Die Ulmer und Neu-Ulmer Polizei hatte diesen Sommer wieder über steigende Unfallzahlen von jungen Radfahrern berichtet. Die Stadt Ulm will jetz etwas dagegen unternehmen. Eltern können am Verkehrsübungsplatz in Wiblingen mit ihren Kindern trainieren, damit sie sicherer im Straßenverkehr unterwegs sind. Organisiert wird das freie Üben vom Gesamtelternbeirat der Ulmer Schulen, dem Polizeipräsidium und der