Seit Montag laufen die vorbereitenden Arbeiten für die Kampfmittelsondierung im Donaustadion. Ab Mittwoch werden 15 Verdachtsstellen unter dem Spielfeld, der Tartanbahn und dem Kunstrasen von Expertinnen und Experten überprüft. Deshalb ist das Donaustadion aktuell gesperrt. Bis spätestens Freitag soll das Ergebnis vorliegen.
Ob eine Evakuierung am kommenden Sonntag, den 21. Juni 2026, stattfindet, hängt von der Art des Kampfmittels ab. Möglich ist auch, dass kein Kampfmittel gefunden wird. Die Stadt Ulm, die Feuerwehr, die Polizei, die Stadt Neu-Ulm, die Rettungsdienste sowie verschiedene betroffene Einrichtungen bereiten sich bereits auf den Fall einer Evakuierung vor. Sollte dieser Fall am Sonntag eintreten, wird ab 8 Uhr mit der Evakuierung begonnen, damit um 10 Uhr die Entschärfung starten kann. Im Umkreis von 500 Metern um die Fundstelle soll dann alles evakuiert werden. Die Anwohnerinnen und Anwohner sollten im Falle einer Evakuierung am Sonntag bis spätestens 20 Uhr wieder in ihre Häuser zurückkehren können. Zudem würde in der Ulm-Messe eine Notunterkunft eingerichtet werden.
Für Fragen zum Thema hat die Stadt Ulm die Erreichbarkeit des Bürgertelefons erweitert. Es ist unter der Nummer 0731 – 161 1212 zu erreichen:
Reguläre Erreichbarkeit
Im Falle einer Entschärfung
Bei einer Nicht-Entschärfung
Die Stadt Ulm weist darauf hin, dass derzeit keine Gefahr für die Bevölkerung besteht.