Fanprojekt und Schule kommen bei Immobilienunternehmen in Ulm unter

Posthöfe bekommen neuen Mieter

Das Unternehmen Merckle Service treibt in Ulm mehrere Immobilienprojekte voran. Davon profitiert jetzt die Stadt Ulm.

Die Stadt Ulm schlägt praktisch zwei Fliegen mit einer Klappe – oder einem Immobilienservice. Zwei Sorgenkinder standen zuletzt bei der Stadt vor der Tür: Das „Fanprojekt Ulm“, das eine Anlaufstelle für Fans des SSV Ulm im Alter von 14 bis 27 Jahren werden soll, und die Schüler der Gustav-Werner-Schule.

SSV-Fans neue Nachbarn der Telekom

Die jungen Fans der Ulmer Spatzen sind für die nächste Zeit in den Räumen der Posthöfe beim Hauptbahnhof in Ulm untergebracht. Das Gebäude, das lange Zeit von der Telekom angemietet war, wurde inzwischen von Merckle Service aufgekauft. Langfristig soll hier ein neuen Bürokomplex entstehen, dazu das ein oder andere Restaurant eingestreut werden. Bis dahin stehen die Räume allerdings leer, perfekt für das „Fanprojekt Ulm“. „Die zentrumsnahe Lage am Hauptbahnhof ist ideal für das Projekt und die jungen Fußballfans“, weist Merckle-Projektentwickler Nicolas Herrmann auf die Standortvorteile der neuen Anlaufstelle hin.

Schule zieht in den Nachbarsort

Da der Kontakt zwischen Stadt Ulm und dem Immobilienunternehmen dadurch bereits hergestellt war, fragte die Stadt direkt ein zweites Mal nach. Die Kinder und Lehrer der Gustav-Werner-Schule in Böfingen brauchen sanierungsbedingt eine Übergangslösung. Und auch hier hat Merckle Service ein passendes Gebäude, einen Bürokomplex in Jungingen im Hörvelsinger Weg. Für die nächsten Jahre zieht die Schule nun dorthin. „Wir sind sehr dankbar, dass uns die Merckle Gruppe in dieser herausfordernden Situation mit passenden Räumlichkeiten unterstützt“, erläutert der Ulmer Stadtdirektor Gerhard Semler, zuständig für Bildung und Sport. Von der Kooperation profitieren natürlich beide Partner. Die Stadt Ulm hat für die nächsten Jahre zwei Sorgenkinder weniger. Und Merckle Service freut sich über Mieteinnahmen, die andernfalls schwer zu generieren gewesen wären.

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