Fernpass an der A7 bei Füssen gesperrt: Das müssen Urlauber aus Schwaben wissen

B179 am Fernpass zwei Stunden dicht

Wer am Wochenende über die A7 Richtung Österreich oder Italien fahren will, muss mehr Zeit einplanen: Der Fernpass in Tirol wird am Samstag, 27. Juni, für zwei Stunden komplett gesperrt. Der ADAC rät dazu, die Route großräumig zu umfahren.

Betroffen ist die Fernpassstraße B179 zwischen Reutte und Nassereith. Die Strecke ist am Samstag von 10 bis 12 Uhr in beide Richtungen nicht befahrbar. Grund ist eine angemeldete Demonstration von Bürgerinitiativen auf Reuttener und Imster Seite.

Der Zeitpunkt ist für den Reiseverkehr besonders ungünstig: In Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland beginnen die Sommerferien. Deshalb rechnet der ADAC vor allem am Samstagvormittag mit viel Verkehr, Staus sind auch vor und nach der Sperrung möglich.

Warum die Route für Schwaben wichtig ist

Für viele Urlauber aus der Region Ulm, Neu-Ulm, dem Allgäu und Oberschwaben ist der Fernpass eine beliebte Verbindung Richtung Tirol, Gardasee und Italien. Wer über die A7 bis Füssen fährt, nutzt häufig genau diese Strecke weiter Richtung Süden.

Gerade weil die Route als mautfreie Verbindung nach Österreich und weiter nach Italien genutzt wird, dürfte die Sperre auch bei uns in Schwaben spürbar werden: Wer am Samstagvormittag startet, kann schon vor Füssen, Reutte oder auf den Zulaufstrecken in längere Verzögerungen geraten.

Diese Umfahrungen empfiehlt der ADAC

Der ADAC empfiehlt, den Fernpass am Samstag möglichst weiträumig zu meiden. Als Alternativen nennt der Verkehrsclub unter anderem die Route über die A96 bei Lindau zur Rheintalautobahn oder die Fahrt ab dem Kreuz Ulm über die A8 Richtung München und weiter über Kiefersfelden zur Inntalautobahn.

Wichtig: Kleine Ausweichstrecken durch Orte sind keine verlässliche Lösung. In Tirol und Bayern gelten während der Reisezeit Fahrverbote auf mehreren Schleichwegen, die den Durchgangsverkehr aus den Ortschaften heraushalten sollen. Wer in den Süden muss, sollte die Fahrt zeitlich verlegen oder deutlich mehr Puffer einplanen.

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