Die Städte Ulm und Neu-Ulm haben die Konzession für das Sharing von E-Scootern und E-Bikes neu vergeben. Erneut erhielt dott den Zuschlag. Grundlage dafür ist die erstmalige Vergabe einer Konzession. Diese ersetzt die bisherige Kooperationsvereinbarung durch einen verbindlichen Rahmen mit klar definierten Anforderungen an Sicherheit, Servicequalität sowie der Nutzung des öffentlichen Raums. Annika Lecheler Planerin nachhaltiger Mobilität der Stadt Ulm zum Sharing-Angebot.
Mit dem Konzessionsverfahren haben wir erstmals einen verbindlichen Rahmen für das Sharing-Angebot geschaffen. Gleichzeitig konnten wir für die Bürgerinnen und Bürger spürbare Verbesserungen erreichen.
Im Zuge der Ausschreibung haben die Städte außerdem mehrere Änderungen beschlossen: Die bisher erhobene Freischaltgebühr entfällt vollständig, der Preis pro Minute sinkt von 0,38 Euro auf 0,20 Euro und unter anderem erhalten ÖPNV-Abonnenten künftig einen Rabatt von 50 Prozent auf Fahrten mit den Sharing-Fahrzeugen. Nach Angaben des Unternehmens wird zudem die gesamte Fahrzeugflotte erneuert. Die neuen Fahrzeuge werden ab der zweiten Juliwoche schrittweise in Betrieb genommen. Karin Hartmann Verkehrsplanerin der Stadt Neu-Ulm zu Verknüpfung mit dem ÖPNV.
Uns war wichtig, Sharing noch besser mit dem öffentlichen Nahverkehr zu verknüpfen. Der neue Rabatt für ÖPNV-Abonnent/innen ist ein konkreter Anreiz, verschiedene nachhaltige Mobilitätsangebote miteinander zu kombinieren. Gleichzeitig sorgen die neuen Regelungen für mehr Ordnung im öffentlichen Raum und ein verlässliches Angebot für unsere Bürger/innen.
Mit der Ausschreibung möchten die Städte Ulm und Neu-Ulm das Sharing-Angebot langfristig stadtverträglich gestalten und gleichzeitig ihre Möglichkeiten zur Steuerung des Angebots erweitern. Dazu zählt auch die schrittweise Einführung von Parkverbotszonen für Roller und E-Bikes in den Innenstädten von Ulm und Neu-Ulm. Außerhalb der Innenstädte bleibt das bisherige Free-Floating-System bestehen.
Nach den Vorgaben der Konzession werden künftig in Ulm bis zu 600 Roller und 200 Räder sowie in Neu-Ulm bis zu 300 Roller und 100 Räder eingesetzt. Um falsch abgestellte E-Scooter möglichst zu vermeiden, nutzt dott ein mehrstufiges Parksystem. In Parkverbotszonen kann eine Fahrt technisch nicht beendet werden. Zusätzlich sind die Nutzer verpflichtet, am Ende jeder Fahrt ein Foto des abgestellten Fahrzeugs hochzuladen. Marco Zahn dott Country Manager für Deutschland über die Zusammenarbeit.
Wir freuen uns sehr, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Städten Ulm und Neu-Ulm fortzusetzen. Mit unserer neuen Fahrzeugflotte und unserem Sicherheits- und Betriebskonzept möchten wir den Menschen vor Ort ein komfortables, sicheres und zuverlässiges Sharing-Angebot bieten und die Städte beim Erreichen ihrer Mobilitätszielen unterstützen.
Mit dem Sharing-Angebot verfolgen die Städte Ulm und Neu-Ulm weiterhin ihre Mobilitätsziele. Vor allem sollen kurze Strecken, die bislang mit dem privaten Pkw zurückgelegt werden, verstärkt auf nachhaltige und emissionsarme Verkehrsmittel verlagert werden.
Seit neuesten können die dott Fahrzeuge zudem über die DB Navigator App gebucht werden. Zum Artikel geht´s hier.