Günzburg: 21 Millionen Euro für Hochwasserschutz-Stelle

Mehr Arbeit seit dem Jahrhunderhochwasser

Der Neubau der Flussmeisterstelle in Günzburg kann kommen. Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat dafür rund 21,1 Millionen Euro genehmigt. Die Bauarbeiten sollen 2027 beginnen und bis Ende 2029 abgeschlossen sein.

Die Flussmeisterstelle ist für die Pflege staatlicher Gewässer und die Instandhaltung von Hochwasserschutzanlagen in den Landkreisen Günzburg und Neu-Ulm sowie Teilen des Landkreises Dillingen zuständig. Durch zusätzliche Hochwasserschutzmaßnahmen an Donau und Mindel steigen die Anforderungen an die Einrichtung.

Die bisherigen Gebäude befinden sich größtenteils in schlechtem Zustand. Vor allem beim Brandschutz, der Arbeitssicherheit und der Energieeffizienz gibt es erhebliche Mängel.

Moderne Gebäude und bessere Ausstattung

Geplant sind ein neues Bürogebäude sowie eine Halle mit Werkstätten, Lagerräumen und Garagen. Auch Beschäftigte des Wasserwirtschaftsamts Donauwörth, die bislang in Krumbach arbeiten, sollen künftig am Standort Günzburg untergebracht werden.

Damit die Flussmeisterstelle auch bei extremem Hochwasser einsatzfähig bleibt, werden die Gebäude und Zufahrten erhöht. Außerdem sind eine Notstromversorgung, eine Wärmepumpe und eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher vorgesehen.

Nach Angaben der Landtagsabgeordneten Jenny Schack soll der Bau im Herbst 2027 beginnen. Die Fertigstellung ist für Winter 2029 vorgesehen.

 

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