Heidenheims Siwsiwadse über Tor-Premiere: «Wie ein Traum»

FCH spielt Unentschieden in Hoffenheim

Der Knoten ist geplatzt: Heidenheims Budu Siwsiwadse schießt gegen die TSG 1899 Hoffenheim sein erstes Bundesliga-Tor. Lob vom Trainer gibt es nicht nur wegen des Traumtreffers.

Für Stürmer Budu Siwsiwadse vom 1. FC Heidenheim ist mit seinem ersten Bundesliga-Tor ein Traum in Erfüllung gegangen. «Ja, das ist wie ein Traum, der wahr wird», sagte der Angreifer, der im Auswärtsspiel bei der TSG 1899 Hoffenheim zum 1:1-Endstand traf und dem Tabellenletzten zumindest einen Zähler im Kampf um den Klassenverbleib in der Fußball-Bundesliga rettete.
Der georgische Nationalspieler war im Winter als bester Torschütze des Zweitligisten Karlsruher SC und Hoffnungsträger nach Heidenheim gekommen. Doch die Erwartungen konnte er in seiner Anfangszeit nicht erfüllen. In den ersten neun Bundesliga-Spielen blieb der 30-Jährige ohne Treffer. Gegen Hoffenheim war es dann endlich so weit – und wie!

Heidenheims Trainer Schmidt: «Er wollte ihn genau so»
Siwsiwadse gelang in der 65. Minute mit einem gefühlvollen Schlenzer ein Traumtor. «Das ist ein Stürmer. Das hat auch was mit dem Moment zu tun. Das hat man in sich drin und er wollte ihn genau so», sagte Trainer Frank Schmidt beim Streamingdienst «DAZN».
Der Coach hatte Siwsiwadse nach einer schwachen ersten Hälfte der Heidenheimer zur Pause eingewechselt. Der EM-Teilnehmer von 2024 belebte nach dem Seitenwechsel die bis dahin harmlose Offensive des FCH. «In der zweiten Halbzeit hatten wir das Spiel nach ein paar Minuten komplett in Griff und da hat er einen großen Anteil mit seinem Tor, aber auch mit der Art und Weise, wie er gespielt hat», so Schmidt.

Siwsiwadse schüttelt Last ab
Durch das Remis sind die Heidenheimer allerdings schon seit neun Bundesliga-Spielen sieglos. Der Rückstand auf den Relegationsrang beträgt vier Zähler. Umso wichtiger wären auch in den kommenden Spielen Treffer von Siwsiwadse.
«Ich bin sicher, dass ich jetzt mehr Tore schießen werde», gab sich der Stürmer nach seiner Tor-Premiere in der Bundesliga selbstbewusst. Er habe Stress verspürt, weil er neun Bundesliga-Spiele lang nicht getroffen habe. «Jetzt ist es raus und ich bin frei.»

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