Hunderte Reiter bei Heilig-Blut-Prozession in Bad Wurzach

Vor den Augen Tausender Wallfahrer sind am Freitag Hunderte Reiter zum Heilig-Blutfest durch das oberschwäbische Bad Wurzach (Kreis Ravensburg) geritten.

Mit zuletzt rund 1500 Reitern ist das Fest nach Angaben der Stadt die zweitgrößte Reiterprozession in Mitteleuropa – direkt nach dem Blutritt in der nahe gelegenen Stadt Weingarten. Dort waren in diesem Jahr nach einem langjährigen Verbot zum ersten Mal Blutreiterinnen Teil der Prozession. In Bad Wurzach dürfen Frauen schon länger als Reiterinnen teilnehmen.

Der Bad Wurzacher Blutritt mit 66 Reitergruppen und Musikkapellen samt Segnung bildete am Freitag den Auftakt zum Heilig-Blutfest. Am Nachmittag findet eine Bergpredigt vor der Wallfahrtskirche auf dem Gottesberg statt.

Im Mittelpunkt des Festes steht die Verehrung einer Blut-Reliquie, die aus dem Privatbesitz von Papst Innocenz XII. stammt. Der Legende nach schenkte der Papst im Jahr 1693 einem deutschen Pilger aus Albrechts bei Obergünzburg ein blutgetränktes Tüchlein. 1764 kam die Reliquie auf den Gottesberg bei Wurzach.

Das könnte Dich auch interessieren

14.04.2025 Jugendspieler des FV Ravensburg bricht beim Training zusammen Beim Training der U15 des FV Ravensburg kam es zu einem dramatischen Zwischenfall: Ein Jugendspieler, genannt „Nemo“, verlor plötzlich das Bewusstsein und krampfte, wie die Schwäbische Zeitung berichtet. Die Trainer Fabian Schnitzer und Manuel Golle erkannten demnach sofort die ernste Lage und griffen ein. Reanimation durch die Trainer Während Manuel Golle den Notruf absetzte, begann 08.11.2025 Nächste Klatsche für die Spatzen – Rostock fegt Ulm mit 5:0 vom Platz Der SSV Ulm 1846 Fußball hat den nächsten bitteren Rückschlag kassiert. Gegen Hansa Rostock verloren die Spatzen klar mit 0:5 und warten damit weiter auf ein Erfolgserlebnis. 14.04.2025 Gerstetten: Zwei Laster stoßen frontal zusammen Zwei Kieslaster derselben Spedition sind bei Gerstetten (Landkreis Heidenheim) frontal zusammengestoßen. Dabei seien die beiden Fahrer leicht verletzt worden und ein Schaden von schätzungsweise rund 200.000 Euro entstanden, sagte ein Polizeisprecher. Nach dem Zusammenstoß am Vormittag sei zudem ein Laster umgekippt. Genaueres zum Unfall war zunächst nicht bekannt. 14.04.2025 Anklage gegen mutmaßliche Callcenter-Betrüger Fast genau ein Jahr nach der Zerschlagung eines riesigen Netzwerks von Telefonbetrügern ist gegen die mutmaßlichen Betreiber eines Callcenters im Kosovo Anklage erhoben worden. Wie das bei der Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe eingerichtete Cybercrime-Zentrum Baden-Württemberg mitteilte, wird den beiden Kosovaren im Alter von 33 und 26 Jahren gewerbsmäßiger Bandenbetrug in mehreren Fällen vorgeworfen. Sie sollen sich vor