Der Ulmer Metzgerturm wird ab dem 13. Mai 2026 zum außergewöhnlichen Kunstraum: Mit einer Ausstellung des Künstlers Johannes Pfeiffer startet der Kunstverein Ulm sein neues Ausstellungsprojekt im historischen Wahrzeichen der Stadt.
Der schiefe Turm an der Donau verwandelt sich damit erstmals dauerhaft in eine „vertikale Galerie“. Auf insgesamt fünf Ebenen treffen mittelalterliche Architektur und zeitgenössische Kunst aufeinander. Besucherinnen und Besucher können den 36 Meter hohen Turm künftig als kulturellen Erlebnisort entdecken.
Für Johannes Pfeiffer ist der Ort dabei kein Unbekannter: Bereits seit 2022 prägt seine weithin sichtbare Seilinstallation das Erscheinungsbild des Metzgerturms. Die fächerartig gespannten weißen Seile scheinen den schiefen Turm zu stabilisieren und beschäftigen sich zugleich mit Themen wie Gleichgewicht, Verbindung und gesellschaftlichem Zusammenhalt.
Die neue Ausstellung im Inneren des Turms knüpft an diese Arbeit an. Pfeiffer, der in Ulm geboren wurde und international als Installations- und Landart-Künstler arbeitet, setzt sich in seinen Werken häufig mit räumlichen Spannungen und zerbrechlich Gleichgewichten auseinander. Gerade der Metzgerturm mit seiner markanten Neigung von 2,05 Metern bietet dafür eine besondere Kulisse.
Die Eröffnung der Ausstellung findet am Mittwoch, 13. Mai 2026, um 18 Uhr statt. Danach ist der Metzgerturm bis zum 13. Oktober jeweils von Freitag bis Sonntag zwischen 14 und 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen gibt´s hier.