Müll, Drogen, Angst am Ulmer Karlsplatz: Das sagt die Stadt dazu!

Kriminalitätsschwerpunkt?

Am Ulmer Karlsplatz spitzt sich die Lage offenbar zu. Anwohner schlagen Alarm und fordern konkrete Maßnahmen von Stadt und Polizei. Die Stadt antwortet jetzt mit einem Statement.

Am Karlsplatz in Ulm wächst der Unmut unter den Anwohnern. In einem viel beachteten Facebook-Beitrag schildert eine Ulmerin die aus ihrer Sicht unhaltbare Situation: massive Vermüllung, überall Glasscherben, offener Drogenkonsum, Dealer, lautstarke Streitereien und dröhnende Musik über den ganzen Platz hinweg. Den ganzen Artikel dazu findet ihr hier.

Die Vermutung: Die Drogenszene ist vom Lederhof zurück zum Karlsplatz gezogen, nachdem dort die Kontrollen intensiviert worden sind. Was sagt die Stadt Ulm zur Situation?

Müll, Drogen, Angst am Karlsplatz Ulm: Das sagt die Stadt dazu

Die Stadt Ulm nimmt die Sorgen und Hinweise der Anwohnerinnen und Anwohner sehr ernst, wie sie auf unsere Anfrage anwortet. Die geschilderten Probleme rund um den Karlsplatz seien auch bekannt. Die Stadt würde die Lage daher aufmerksam beobachten und stünde auch in engem Austausch mit der Polizei. Zwar gelte der Karlsplatz derzeit nicht als Kriminalitätsschwerpunkt, dennoch wurden Maßnahmen eingeleitet, um die Situation zu verbessern.

Eine Verlagerung einer gesamten (Drogen-)Szene an den Karlsplatz wird weder von der Stadt Ulm noch von der Polizei beobachtet, heißt es in dem Statement. Diese Einschätzung wurde auch bei einem Runden Tisch zum Thema Sicherheit bestätigt, an dem Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung, der Polizei, der Kripo und des Kommunalen Ordnungsdienst teilgenommen haben.

Vereinbart wurden dabei unter anderem intensivere Kontrollen in den Sommermonaten.

Das könnte Dich auch interessieren

12.06.2025 Anwohner schlagen Alarm am Karlsplatz Ulm: „Müll, Drogen, Angst um die Kinder“ Am Karlsplatz in Ulm wächst der Unmut unter den Anwohnern. In einem viel beachteten Facebook-Beitrag schildert eine Ulmerin die aus ihrer Sicht unhaltbare Situation: massive Vermüllung, überall Glasscherben, offener Drogenkonsum, Dealer, lautstarke Streitereien und dröhnende Musik über den ganzen Platz hinweg. „Müll, Drogen, Angst um die Kinder“ Spaziergänger, Familien und Hundebesitzer meiden den Platz zunehmend, 13.03.2026 Mobilität von morgen: Ulm lädt zum ersten Mobilitätsforum Wie sollen sich die Menschen in Ulm künftig fortbewegen? Diese Frage steht im Mittelpunkt des ersten Mobilitätsforums, zu dem die Stadt Ulm am Donnerstag, 19. März, einlädt. Die Veranstaltung beginnt um 17:30 Uhr im Haus der Begegnung und markiert den Start der öffentlichen Beteiligung zum „Zukunftsplan Mobilität 2040“. „Zukunftsplan Mobilität 2040“ Mit dem langfristigen Konzept 12.03.2026 Ulm verschärft Regeln gegen leerstehende Wohnungen und Ferienvermietungen Die Stadt Ulm will stärker gegen leerstehende Wohnungen und unkontrollierte Ferienvermietungen vorgehen. Der Bauausschuss hat dafür eine neue sogenannte Zweckentfremdungssatzung beschlossen. Künftig dürfen Wohnungen nicht länger als sechs Monate leer stehen oder überwiegend an Gäste über Plattformen wie Airbnb vermietet werden. Auch die Umwandlung in Büros oder Praxen benötigt eine Genehmigung der Stadt. Bei Verstößen 11.03.2026 Ulmer Volkshochschule zeigt Film über legendären Nachtclub „Aquarium“ Am Sonntag, 15. März, zeigt die Ulmer Volkshochschule im Club Orange um 13 Uhr den 35‑minütigen Dokumentarfilm über den legendären Ulmer Nachtclub „Aquarium“. Der Club hinter verschlossener Tür in der Kohlgasse war von 1966 bis 1999 ein zentraler Treffpunkt der Ulmer Szene und ein sicherer Raum für queere Menschen in einer Zeit, als Homosexualität gesellschaftlich noch