Neu-Ulm bleibt "Fairtrade-Stadt" - Engagement über die Stadtgrenzen hinaus

Engagement

Neu-Ulm darf den Titel „Fairtrade-Stadt“ für weitere zwei Jahre tragen. Fairtrade Deutschland bestätigte, dass die Stadt weiterhin alle Kriterien erfüllt. Seit 2017 engagiert sich Neu-Ulm für fairen Handel und nachhaltigen Konsum.

Neu-Ulm darf den Titel „Fairtrade-Stadt“ für weitere zwei Jahre führen. Bei der turnusmäßigen Überprüfung bestätigte Fairtrade Deutschland, dass die Stadt weiterhin alle Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne erfüllt. Seit der ersten Anerkennung am 8. Dezember 2017 setzt sich Neu-Ulm kontinuierlich für fairen Handel und nachhaltigen Konsum ein.

Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger begrüßt die erneute Auszeichnung: „Ich freue mich sehr über die erfolgreiche Rezertifizierung und bin stolz darauf, dass Neu-Ulm weiterhin Fairtrade-Stadt ist. Unser Engagement zeigt, dass wir Verantwortung für faire Handelsbedingungen und nachhaltiges Handeln übernehmen.“

Engagement über die Stadtgrenzen hinaus

Die Fairtrade-Towns-Kampagne legt klare Kriterien fest: Kommunen müssen den Einsatz von Fairtrade-Produkten in städtischen Einrichtungen gewährleisten, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit betreiben, lokale Akteure wie Unternehmen, Vereine und Schulen einbinden sowie eine Steuerungsgruppe bilden, die Projekte koordiniert und die Idee in der Stadtgesellschaft verankert.

In Neu-Ulm arbeiten rund 30 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Bildung, Vereinen, Zivilgesellschaft und Wirtschaft in der Fairtrade-Steuerungsgruppe zusammen. Gemeinsam organisieren sie Veranstaltungen, informieren über fairen Handel und fördern das Bewusstsein für nachhaltigen Konsum. Auch städtische Veranstaltungen werden mit Fairtrade-Produkten unterstützt, um die Idee des fairen Handels sichtbar zu machen.

Mit der erneuten Rezertifizierung setzt Neu-Ulm ein deutliches Zeichen für globale Verantwortung und nachhaltiges Handeln – ein Engagement, das weit über die Stadtgrenzen hinaus Anerkennung findet.

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