Nach Angaben von Kulturamtsleiterin Dorothea Weing sind die bestehenden Anlagen technisch überholt und teilweise mangelhaft. Die Tonanlage in der Gigelberghalle ist seit 2006 im Einsatz, Teile der Anlage im Komödienhaus stammen aus dem Jahr 2010.
Bei Anlagen in diesem Alter fehle häufig die Unterstützung der Hersteller, außerdem seien Ersatzteile oft nicht mehr verfügbar. Dadurch werde ein Ausfall der Anlagen immer wahrscheinlicher. In solchen Fällen müsste die Stadt auf externe Technik zurückgreifen. Die Kosten dafür könnten laut Verwaltung meist nur teilweise an die Mieter weitergegeben werden.
Die Tonanlage in der Gigelberghalle wurde ursprünglich vor allem als Sprachanlage installiert. Inzwischen werde bei Veranstaltungen aber häufig auch eine hochwertige Musik- und Tonwiedergabe benötigt. Dafür ist bisher oft Fremdtechnik im Einsatz. Deshalb wird fast alles erneuert, Technik, Statik, Elektrik. Für die Gigelberghalle sind rund 350.000 Euro vorgesehen.
Im Komödienhaus ist die technische Ausstattung ebenfalls veraltet. Dort kam es nach Angaben der Verwaltung bereits zu Ausfällen bei Veranstaltungen. Vorgesehen sind hier unter anderem ein digitales Tonmischpult, Funkmikrofone und Ladestationen. Die Kosten werden auf etwa 50.000 Euro geschätzt.
Die Technik in Gigelberghalle, Komödienhaus und Stadthalle soll künftig auch besser aufeinander abgestimmt sein. Dadurch die Veranstaltungsorte auch mal Technik untereinander austauschen.