Neue Parkregeln in Ulm: Mischparken startet – Bewohnerparkausweis wird teurer

Parkraummanagement

Ab 1. Februar ändert sich das Parken in Ulm. Für manche wird es leichter, für andere komplizierter – und teurer.

Ab 1. Februar 2026 gilt in vielen an die Innenstadt angrenzenden Bereichen Ulms das neue Parkraummanagement mit Mischparken. Die Stadt führt ein einheitliches System ein, bei dem alle oberirdischen, öffentlichen Parkplätze rund um die Uhr allen zur Verfügung stehen.

Bewohnerparkausweis wird teurer

Bewohnerparkausweise erlauben es, zeitlich unbegrenzt zu parken. Ab Februar kosten sie 300 Euro pro Jahr, statt bisher 200 Euro. Wer bisher keinen Parkausweis hatte, kann diesen ab sofort für die neuen Zonen beantragen. Bereits ausgestellte Ausweise behalten automatisch ihre Gültigkeit, eine Anpassung auf die neuen Buchstaben-Zonen erfolgt erst bei der nächsten Verlängerung. Wer bis Ende Januar verlängert, zahlt noch 200 Euro.

Nicht-Bewohner müssen werktags zwischen 9 und 20 Uhr Parkschein oder Parkscheibe nutzen. Die Höchstparkdauer beträgt in diesen Bereichen vier Stunden. Alte nummerische Zonen werden durch Buchstaben ersetzt – beispielsweise wird aus dem bisherigen Bereich 300 die neue Zone F.

Kostenlos parken in Ulm

Die Stadt weist darauf hin, dass es weiterhin Park‑&‑Ride‑Plätze am Stadtrand gibt, zum Beispiel an der Donauhalle oder am Kuhberg, die kostenfrei genutzt werden können. Von da aus geht’s mit Bus oder Straßenbahn schnell ins Zentrum. Außerdem sind einige Straßen außerhalb der bewirtschafteten Zonen weiterhin gebührenfrei – dabei unbedingt auf die Beschilderung achten.

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