Schwabens Flüsse werden erlebbarer: Insgesamt wurden elf Baumaßnahmen umgesetzt und zwei weitere Projekte untersucht. Ziel war es, die Flüsse für euch besser erreichbar und erlebbar zu machen – und gleichzeitig die Natur an den Ufern aufzuwerten. Das Projekt lief über mehrere Jahre und wurde jetzt bei einer Abschlussveranstaltung in Neu-Ulm offiziell beendet.
Ganz konkret hat sich einiges verändert: In Senden führt jetzt eine Rampe an die Iller, dazu gibt es Sitzsteine direkt am Wasser. In Günzburg entstanden unter anderem ein neuer Weg, Sitzmöglichkeiten und eine Kanuanlegestelle. In Kellmünz führt eine große Treppe ans Wasser.
Besonders viel wurde in Neu-Ulm umgesetzt. Am Maxplatz, am Schwal und am Jahnufer wurden die Uferbereiche neu gestaltet. Damit soll die Donau dort leichter zugänglich werden und mehr Platz zum Sitzen und Verweilen bieten. Neben Spaziergängern und Ausflüglern profitieren auch Einsatzkräfte: An mehreren Stellen wurde die Infrastruktur für Feuerwehr, Wasserwacht und Technisches Hilfswerk verbessert.
Hinter dem Projekt stehen Kommunen, Landkreise, Fachleute und die Lechwerke als Projektträger. Finanziert wurde das Ganze unter anderem über das europäische Förderprogramm LEADER. Insgesamt hat das Projekt rund 1,47 Millionen Euro gekostet. Etwa 780.000 Euro davon kamen aus EU-Fördermitteln. Weitere Kosten übernahmen Kommunen, Landkreise und die LEW.
Also: Runter ans Wasser statt nur dran vorbeilaufen!