"Tauben im Gras" - Warum wir über Rassismus reden müssen...

N-Wort

Das Buch "Tauben im Gras" ist Abi-Pflichtlektüre in Baden-Württemberg. Eine Lehrerin aus Ulm wirft vor, dass das Buch zu viele Rassenklischees bediene. Hier im Podcast beantwortet Esra Oneli von der Initiative "Mein Ich gegen Rassismus" aus Ulm die Frage, warum das Buch rassistisch ist und ob es nicht auch eine Chance darstellt, über dieses wichtige Thema in der Schule zu sprechen.

Esra Oneli ist von der Ulmer Initiative Mein Ich gegen Rassismus. Gemeinsam mit der Lehrer Jasmin Blunt hat sie nun eine Petition gestartet. Sie gehen vor gegen das Buch “Tauben im Gras” von Wolfgang Köppen. Das ist aktuell Es ist Pflichtlektüre in Baden-Württemberg an beruflichen Gymnasien. Der Vorwurf: Das Buch bediene zu viele Rassenklischees, das N-Wort würde zu häufig verwendet werden und rassistisches Gedankengut abgebildet.

Oneli beantwortet die Frage, ob das Werk nicht doch eine Chance ist, das Thema Rassismus anhand des Buches zu thematisieren.

Baden-Württembergs Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) hält hingegen an der umstrittenen Abi-Pflichtlektüre für berufliche Gymnasien fest. Zu ihrer Begründung geht's hier entlang.

Die Petition der Initiative findet ihr hier.

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