Stadt Weißenhorn sagt Umzug zum Funkenfeuer wegen Sicherheitsauflagen ab

Funkenfeuer findet dennoch statt

Aufgrund gestiegener Sicherheitsauflagen fällt der traditionelle Umzug zum Funkenfeuer in Weißenhorn aus.

Die Stadt Weißenhorn hat den Umzug zum diesjährigen Funkenfeuer abgesagt. Wie die Stadtverwaltung am Freitagmorgen auf Facebook mitteilte, sei die Entscheidung „nicht leichtgefallen“. Grund dafür seien „die aktuellen Ereignisse und die damit verbundenen erhöhten Sicherheitsauflagen“.

Laut Informationen aus dem Rathaus habe in dieser Woche eine Sicherheitsbesprechung mit Polizei und Feuerwehr stattgefunden. Welche konkreten Auflagen letztlich zur Absage führten, blieb zunächst unklar. In der Mitteilung heißt es lediglich, dass sorgfältig abgewogen wurde, „was möglich und verantwortbar ist – denn die Sicherheit steht an erster Stelle“.

Rückläufige Teilnehmerzahlen als möglicher Faktor

Neben den gestiegenen Sicherheitsanforderungen könnte auch die zuletzt sinkende Teilnehmerzahl eine Rolle gespielt haben. „Aufgrund dieser Tatsachen müssen wir Tradition und Machbarkeit in ein gesundes Verhältnis setzen“, so die Stadtverwaltung.

Auch für die anstehenden Faschingsfeierlichkeiten in Weißenhorn wurden die Sicherheitsmaßnahmen verschärft. Die Altstadt wird für den Verkehr weitgehend gesperrt, Fußgänger können die Absperrungen jedoch passieren.

Funkenfeuer findet dennoch statt

Trotz des abgesagten Umzugs wird das Funkenfeuer selbst wie geplant am Samstag, den 8. März, um 18.30 Uhr am Funkenplatz am Tannenberg entzündet. „Wir hoffen, dass es auch ohne Umzug ein Moment des Zusammenkommens und des Lichts für unsere Gemeinschaft sein wird“, heißt es in der Mitteilung weiter.

In den vergangenen Jahren führte der Umzug vom Hauptplatz über die Reichenbacher und Oberhauser Straße zum Tannenberg. Angeführt wurde er von der Stadtkapelle Weißenhorn, gefolgt von Kindern mit Laternen. Vor Ort trug zuletzt ein Kinderchor Lieder und Gedichte vor, während der Schäferhundeverein Weißenhorn für das leibliche Wohl sorgte.

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