SWU macht Wärmewende in Neu-Ulm und Senden planbarer

interaktive Karte

Die Wärmewende in Neu-Ulm und Senden soll für Eigentümer und Unternehmen besser planbar werden.

Eigentümer und Unternehmen in Neu-Ulm und Senden können sich ab sofort besser über die künftige Wärmeversorgung informieren. Die SWU hat dafür einen Wärmetransformationsplan und einen neuen digitalen Wärmekompass veröffentlicht.

Wärmewende in Neu-Ulm und Senden wird planbarer

Der Wärmekompass ist eine interaktive Karte. Sie zeigt, wo Fernwärme bereits verfügbar ist und in welchen Gebieten in den kommenden Jahren ein Ausbau geplant ist. Das soll vor allem bei Entscheidungen rund um Sanierungen, Neubauten oder einen möglichen Heizungstausch helfen. Wer mit seiner Immobilie aktuell noch nicht in einem Ausbaugebiet liegt, kann über den Wärmekompass trotzdem Interesse an einem Fernwärmeanschluss melden. Diese Rückmeldungen sollen der SWU helfen, den Bedarf vor Ort besser einzuschätzen und mögliche weitere Ausbaugebiete zu prüfen.

Laut SWU soll das Fernwärmenetz in Neu-Ulm und Senden in den kommenden Jahren deutlich wachsen. Geplant ist ein Ausbau von durchschnittlich 2,3 Kilometern pro Jahr. Die Netzlänge könnte sich dadurch auf bis zu 113 Kilometer nahezu verdoppeln. Gleichzeitig will die SWU die Wärmeerzeugung schrittweise klimaneutral machen. Vollständig dekarbonisiert sein soll die Fernwärme nach Unternehmensangaben bereits 2040.

Die ersten Maßnahmen laufen bereits. Dazu gehören unter anderem zwei Flusswasser-Wärmepumpen in Neu-Ulm. Der Wärmetransformationsplan ist außerdem Teil der kommunalen Wärmeplanung in Neu-Ulm. In Senden wird der kommunale Wärmeplan derzeit noch erarbeitet.

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