Thannhausen: Silo überhitzt-Feuerwehr sorgt für Abkühlung

Feuerwehr muss Silo kühlen

Wegen Glutnestern in einem Mehl-Silo in Thannhausen im Kreis Günzburg mussten Feuerwehrleute am Donnerstagmorgen Kohlenstoff-Dioxid zur Kühlung in die Behälter leiten. Verletzt wurde niemand.

Der Kühl-Prozess könne bis zu zwei Tage dauern, sagte ein Polizeisprecher. Die Glut hatte sich am Morgen vermutlich wegen eines technischen Defekts in dem Silo auf dem Firmengelände in Thannhausen entwickelt. Rund 130 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Verletzt wurde niemand. In dieses Silo, das rund 30 Tonnen Mehl enthält, wird Mahlgut über ein Aufzugs-System transportiert, nachdem es zuvor den eigentlichen Mahl-Prozess durchlaufen hat. Innerhalb der Gerätschaften, die für die Mehlverarbeitung verantwortlich sind, kam es offenbar zu einem von außen nicht direkt wahrnehmbaren Hitze-Entwicklung oder einem Brand. Problematisch gestaltete sich die Hitze-Entwicklung in dem Silo, da offenbar entzündetes Mahlgut in das Silo eingeleitet wurde und sich so Glut innerhalb des Behälters bildete. Dadurch stieg die Temperatur auf einen problematischen Wert an.

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