Toter Säugling in Renningen: Ermittlungen richten sich gegen Mutter

Ermittlungen gegen Mutter

Nach dem Fund eines toten Babys in Renningen bei Stuttgart gibt es eine Wende in den Ermittlungen. Die Polizei sieht derzeit keine Hinweise auf eine Entführung.

Nach dem Fund eines toten Säuglings in Renningen bei Stuttgart richtet sich der Verdacht jetzt gegen die Mutter des Kindes. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen, gibt es nach den bisherigen Ermittlungen keine Hinweise auf eine Entführung des drei Monate alten Jungen. Stattdessen wird nun gegen die 32-jährige Mutter wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat ermittelt.

Ermittlungen gegen Mutter

Die Frau steht demnach im Verdacht, das tote Baby selbst im Bereich des Rankbachs am Ortsrand von Renningen abgelegt zu haben. Dort war der Leichnam nach einer groß angelegten Suchaktion gefunden worden. Zuvor war das Kind als vermisst gemeldet worden. Im Raum stand zunächst, dass der Säugling aus einem Kinderwagen verschwunden sein könnte.

Inzwischen ist auch die Identität des toten Kindes bestätigt. Laut Polizei wurde die aufgefundene Leiche durch einen DNA-Abgleich zweifelsfrei als das vermisst gemeldete Baby identifiziert. Die Kriminalpolizei hat für die Ermittlungen die Gruppe „Wagen“ eingerichtet.

Todesursache weiter unklar

Weiterhin unklar ist, wie der Junge ums Leben kam. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei dauern an. Bereits zuvor hatten die Behörden mitgeteilt, dass eine Obduktion durchgeführt und DNA-Material zur Identifizierung entnommen wurde. Außerdem wurde der Fundort vom Landeskriminalamt vermessen, um mögliche Abläufe rekonstruieren zu können.

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