Ulm erklärt Kosten: Container-Siedlung für 9 Millionen Euro

Container-Siedlung für 250 Geflüchtete

Die Stadt Ulm will in Wiblingen für neun Millionen Euro eine Container-Siedlung für 250 Geflüchtete errichten. Dazu gab es jetzt eine Info-Veranstaltung im Wiblinger Bürgerzentrum mit rund 400 Besuchern.

Die Stadt Ulm will in Wiblingen für neun Millionen Euro eine Container-Siedlung für 250 Geflüchtete errichten. Dazu gab es jetzt eine Info-Veranstaltung im Wiblinger Bürgerzentrum mit rund 400 Besuchern.

Ulm erklärt Kosten: Container-Siedlung für 9 Millionen Euro

Vertreter der Stadt erklärten, dass der Stadtteil Wiblingen favorisiert wurde, weil dort aktuell mit Abstand die wenigsten geflüchteten Menschen in städtischer Unterbringung lebten. Die hohen Kosten würden sich aus teuren Baumaßnahmen und dem Preis für die Container zusammensetzen, die allein schon sechs Millionen Euro Anschaffungskosten ausmachen.

Ende des Jahres soll die Container-Siedlung stehen, bis Mitte 2025 soll sie bezogen werden. Die Siedlung soll südlich des Wiblinger Friedhofs entstehen. Der Gemeinderat muss noch das finale grüne Licht geben.

Hier hat die Stadt Ulm eine Auflistung mit den häufigsten Fragen und dazugehörigen Antworten ins Netz gestellt.

(Foto: Symbolbild)

Das könnte Dich auch interessieren

14.01.2026 Landesärztekammer: Studie zeigt mangelhafte Traumahilfe für Geflüchtete In Baden-Württemberg fallen viele traumatisierte Geflüchtete weiter durchs Raster. Eine Studie der Landesärztekammer zeigt, dass nur wenige Betroffene zeitnah psychologische Hilfe erhalten. Die Wartezeiten auf Therapie betragen oft mehrere Monate. Besonders belastet sind die Psychosozialen Zentren, darunter das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm. Sie sind stark ausgelastet und kämpfen mit komplizierter Finanzierung, was die Versorgung zusätzlich 26.03.2026 Wohin sollen die Geflüchteten? - Stadt Ulm entwickelt innovative Ansätze Antworten auf diese Fragen sucht das Projekt „Mehr als vier Wände“, das durch die Universität Hildesheim und die FAU Erlangen-Nürnberg umgesetzt und von der Stiftung Mercator gefördert wird. Auch die Stadt Ulm ist Teil des bundesweiten Netzwerks aus 20 Kommunen, die ihre Strukturen weiterentwickeln möchten. Lösung liegt in der Unterbringung Für das Projekt ist Wohnen der 31.07.2025 Geflüchtete ziehen aus Nersinger Halle aus – Rückkehr zum Vereinssport ab 2026 Die Sporthalle in Nersingen, die seit Sommer 2022 als Unterkunft für Geflüchtete dient, wird wieder ihrem ursprünglichen Zweck zugeführt. Der Kreis Neu-Ulm hat mit der Verlegung der aktuell rund 160 Bewohner begonnen. Bis September 2025 soll die Halle vollständig leergezogen sein. Anschließend sind Rückbauarbeiten geplant, damit der Vereinssport ab Januar 2026 wieder starten kann. Vereinssport 20.07.2026 Schwörmontag in Ulm: Ansbacher ruft zum Einmischen auf Oberbürgermeister Martin Ansbacher hat die Ulmer dazu aufgerufen, sich stärker für die Gesellschaft und die Demokratie einzusetzen. In seiner Schwörrede auf dem Weinhof stellte er klar: Das Zusammenleben in der Stadt geht jeden etwas an. „Einmischung ist nicht nur erwünscht, Einmischung ist dringend geboten“, sagte Ansbacher. Es war die zentrale Botschaft seiner dritten Schwörrede als