Es ist ein kleines Weihnachtswunder mitten in der Stadt, wenn auch nachträglich im Januar: Dietmar Hunger darf auch in diesem Jahr wieder als echter Ulmer Weihnachtsmann über den festlich geschmückten Weihnachtsmarkt ziehen. Nach einem Missverständnis im Dezember, als Beschwerden über einen „unfreundlichen Weihnachtsmann“ seinen Auftritt verhinderten, kehrt jetzt wieder weihnachtlicher Frieden ein.
Gemeinsam mit Messe- und Weihnachtsmarkt-Chef Jürgen Eilts wurden klare Spielregeln festgelegt: Künftig braucht jeder Weihnachtsmann, Engel oder Künstler eine Akkreditierung, damit der Zauber des Marktes geordnet und sicher bleibt.
Für den 72-jährigen Hunger ist das ein echtes Happy End: Er ist und bleibt der Ulmer Weihnachtsmann – jetzt sogar ganz offiziell!
Und der Weihnachtsmann lässt auch Gerechtigkeit walten: Er erstattete Anzeige gegen eine Frau, die ihn öffentlich beschimpft hatte, was nach kurzem Streit für ihn erstmal ein Auftrittsverbot zur Folge hatte. Für Hunger – aka der Weihnachtsmann – ist klar: Der Zauber der Weihnacht bleibt unberührt, und seine Mission, Freude zu bringen, kann jetzt offiziell weitergehen.
So hat Ulm jetzt seine eigene Weihnachtsgeschichte: Von Missverständnissen, Klärungen und der Magie, die nur der echte Ulmer Weihnachtsmann mit sich bringt. Der Ulmer Weihnachtsmarkt 2026 startet übrigens am 23. November.