Ulm: Illegale Ausfuhr von 20 Tonnen Gummiabfall gestoppt

Der Fall ist im wahrsten Sinne des Wortes schmutzig

Ein Lkw-Fahrer ist mit 20 Tonnen Gummiabfall illegal in Richtung Türkei unterwegs gewesen.

Der nahe Ulm aufgegriffene Lastwagen war weder richtig gekennzeichnet noch richtig angemeldet, wie der Zoll am Freitag mitteilte. In den Zollunterlagen stand laut Zoll der Transport von Kunststoffteilen. Geladen hatte der Lkw jedoch 31 Gitterboxen mit «übelriechenden zerrissenen und verschmolzenen Gummiabfällen».

«Jede Ausfuhr von Abfall ist erstmal grundsätzlich verboten», teilte ein Sprecher des Hauptzollamts Ulm auf Nachfrage mit. Dass es sich bei der Ladung um Abfall handle, habe die Fachbehörde für Umwelt bestätigt. Ausnahmen für die Ausfuhr gebe es nur, wenn das Zielland zugestimmt hat, den Müll zu entsorgen oder zu recyclen.

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