Ulm - Nächtliche Sperrung am Blaubeurer Ring - mit Fotogalerie

Weitere Sperrungen folgen

Die Stadt Ulm sperrt in der Nacht auf Samstag den Blaubeurer Ring. Grund sind Verbesserungen der neuen Verkehrsführung, die seit Ende Januar immer wieder zu gefährlichen Situationen führt. Parallel gehen die Brückenarbeiten weiter. Und - weitere Sperrungen folgen!

Die Stadt Ulm sperrt den Blaubeurer Ring in der Nacht zu Samstag, 7. Februar. Grund sind dringende Optimierungen an der neuen Verkehrsführung. Seit dem 24. Januar kam es dort wiederholt zu gefährlichen Situationen. Die Arbeiten finden von 21 Uhr bis 5 Uhr morgens statt. Sie sollen die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer deutlich erhöhen. Gleichzeitig werden Arbeiten an der Brücke über das Blaubeurer Tor umgesetzt. Parallel finden Fundamentarbeiten für das neue Parkleitsystem statt.

Neue Verkehrsführung am Blaubeurer Ring

Die neue Verkehrsführung am Ring gilt seit Ende Januar. Beobachtungen der Verkehrslage zeigten schnell dringenden Handlungsbedarf. Die Stadt bündelt dafür mehrere Arbeiten in einer einzigen Nachtsperrung. Das soll die Belastung für Autofahrer so gering wie möglich halten. Die Maßnahmen sind eine direkte Reaktion auf die Erfahrungen der letzten Tage. Sie sollen die unübersichtliche Lage für manche Verkehrsteilnehmer verbessern. Die Sicherheit hat dabei oberste Priorität.

Immer wieder kam es zu kritischen Situationen durch sehr späte Spurwechsel. Autofahrer meldeten gefährliche Manöver von ganz rechts nach ganz links. Diese fanden oft unmittelbar vor der Teilung der Fahrtrichtungen statt. Vor allem im dichten Berufsverkehr staute sich der Verkehr dadurch weit zurück. Die langen Staus reichten teilweise bis auf die Adenauerbrücke. Solche riskanten Spurwechsel sollen nun konsequent unterbunden werden.

Provisorium sorgt für Probleme

Die provisorische Verkehrsführung bereitete erhebliche Probleme. Die aufgeklebten gelben Fahrstreifenmarkierungen hielten dem Wetter nicht stand. Das nass-kalte Wetter verhinderte, dass die Markierungen ordentlich aufgeklebt werden konnten. Hinzu kam der jüngste Schneefall am vergangenen Wochenende. Schneepflüge rissen beim Räumen Teile der Fahrbahnmarkierung einfach mit ab. Die Orientierung für Autofahrer wurde dadurch massiv erschwert. Unsichtbare Fahrspuren erhöhten das Unfallrisiko für alle erheblich.

Die nächtliche Sperrung wird für umfassende Verbesserungen genutzt. Feste, farbige Markierungen werden im Bereich B10 und Ring angebracht. Sie ersetzen die provisorischen gelben Klebestreifen endgültig. Zusätzlich werden Leitschwellen vor der Einfahrt in den Ring eingebaut. Diese bauliche Trennung soll kurzfristige und riskante Spurwechsel unterbinden. Das Ziel ist eine klarere und deutlich sicherere Verkehrsführung. Die neuen Elemente sollen die Fahrer besser und eindeutiger leiten.

Verkehrseinschränkungen in der Nacht auf Samstag

Die Verkehrseinschränkungen in der Nacht zum Samstag sind erheblich. Am Freitag, 6. Februar, beginnen die Arbeiten pünktlich um 21 Uhr. Sie dauern dann bis Samstagmorgen um genau 5 Uhr an. Die B10 in Richtung Dornstadt und A8 wird einspurig geführt. Diese Engstelle reicht bis zur Höhe des Leonardo Hotels. Nach dem Tunnel stehen dem Verkehr wieder zwei Spuren zur Verfügung.

Der Blaubeurer Ring selbst ist während der Nacht fast vollständig gesperrt. Auch die Blaubeurer Straße ist von den Maßnahmen direkt betroffen. Sie ist ab der Höhe von Burger King nur einspurig befahrbar. Eine wichtige Ausnahme bleibt für Autofahrer jedoch bestehen. Die Verbindung von der Blaubeurer Straße Richtung B10/Neu-Ulm bleibt offen. Für alle anderen Richtungen werden Umleitungen über den Söflinger Kreisel eingerichtet.

Weitere Sperrungen folgen

Die Bauarbeiten in Ulm gehen nahtlos weiter. Schon am Montag kommt es zur nächsten Sperrung im Bereich der Wallstraßenbrücke. Die Abfahrt zum Kienlesberg wird dann für vier Tage gesperrt. Ende nächster Woche folgt die nächste große Einschränkung. Die Kienlesbergstraße wird unter der Wallstraßenbrücke voll gesperrt. Diese Sperrung ist für einen Zeitraum von acht Wochen angesetzt. Grund ist der Abriss der westlichen Wallstraßenbrücke.

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