Urteil nach absichtlichem Frontalcrash

Die Tat ereignete sich bei Jettingen-Scheppach

Jettingen-Scheppach, im August 2021: Zwei Autos stoßen frontal zusammen. Es gibt drei Schwerverletzte. Jetzt steht fest: es war kein Unfall, sondern pure Absicht...

Für das Landgericht Memmingen steht es fest: Der Frontalzusammenstoß zweier Autos bei Jettingen-Scheppach (Kreis Günzburg) im vorigen Jahr ist absichtlich herbeigeführt worden.

Der Unfallverursacher wurde am Mittwoch (27.07.2022) verurteilt. Der 24-Jährige bekam eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und vier Monaten. Außerdem ist er für die Dauer von zwei Jahren seinen Führerschein los.

Die Anklage lautete auf versuchten Totschlag, weil der junge Mann im August 2021 mit seinem Lebenspartner bewusst in den Gegenverkehr gefahren war. Beide hatten sich davor gestritten.

Ein Ehepaar im entgegenkommenden Auto und der Angeklagte selbst waren beim Crash schwer verletzt worden. Das Urteil lautete letztlich auf vorsätzliche Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung.

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