Warnstreik an der Uniklinik Ulm: Termine können verschoben werden

Patienten können neue Termine bekommen

Der dreitägige Warnstreik an der Uniklinik Ulm kann für Patienten konkrete Folgen haben: Planbare Termine können verschoben werden, außerdem sind längere Wartezeiten möglich. Notfälle und dringende Behandlungen werden weiter versorgt.

Von Montag, 6. Juli, bis Mittwoch, 8. Juli, wird an der Uniklinik Ulm gestreikt. Nach Angaben des Klinikums kann es dadurch Einschränkungen bei Untersuchungen und Behandlungen, Terminverschiebungen und längere Wartezeiten geben. Wer von einer Terminverschiebung betroffen ist, wird direkt von der jeweiligen Fachabteilung informiert. Die Uniklinik bittet Patienten deshalb, nicht vorsorglich selbst nachzufragen.

Ob auch geplante Operationen verschoben werden, nennt die Uniklinik für diesen Warnstreik nicht ausdrücklich. Klar ist aber: Planbare Termine können betroffen sein.

Notfälle werden weiter behandelt

Die Akut- und Notfallversorgung bleibt nach Angaben der Uniklinik vollständig bestehen. Auch dringende Behandlungen werden weiter durchgeführt. Eine Notdienstvereinbarung regelt die Besetzung während des Streiks.

Darum wird drei Tage gestreikt

Hintergrund sind die laufenden Tarifverhandlungen für die vier Unikliniken in Baden-Württemberg. Ver.di fordert 7,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 320 Euro zusätzlich im Monat. Vor der nächsten Verhandlungsrunde am Mittwoch erhöht die Gewerkschaft mit mehrtägigen Warnstreiks den Druck.

Die Arbeitgeber haben unter anderem eine Einmalzahlung von 400 Euro und mehrere gestaffelte Gehaltserhöhungen bis Ende 2028 angeboten. Sie verweisen auf die angespannte finanzielle Lage der Unikliniken.

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