Wasserschaden im Memminger Stadtmuseum

Eine geplatzte Rohrverbindung einer Wasserleitung hat am vergangenen Freitag zu einem Wasserschaden im historischen Hermansbau geführt.

Auch das dort beheimatete Stadtmuseum ist betroffen. Aus einer oberen Etage ist Wasser in darunterliegende Depoträume des Museums gedrungen. „Glücklicherweise ist kein Kunstgut unwiederbringlich beschädigt. In den Depoträumen waren historische Textilien gelagert, die wir im Antoniersaal zum Trocknen aufhängen konnten“, informiert Kulturamtsleiter Dr. Hans-Wolfgang Bayer. Die betroffenen Sammlungsgüter sind inzwischen ausgelagert und gesichert. Ausstellungsräume des Stadtmuseums sind durch den Wasserschaden nicht betroffen.

Der Hermansbau stammt aus dem Jahr 1766. „Im Gebäude haben wir Dielenböden und Fehlböden. Wasser kann da nahezu ungehindert nach unten fließen“, erläutert der Kulturamtsleiter. Untersuchungen zur Durchfeuchtung des Gebäudes werden noch stattfinden. Aktuell wurden Bautrockner aufgestellt, um durchfeuchtetes Gemäuer zu trocknen.

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