Damit reagiert die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) auf die Einschränkungen, die seit dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember wegen Trassenkonflikten zwischen Fern- und Nahverkehr bestanden hatten. Besonders betroffen waren zuletzt Schüler, deren Zug um 12.35 Uhr ab Günzburg seit dem Fahrplanwechsel nicht mehr in den beiden Orten hielt. Eine schnelle Anpassung war aus betrieblichen Gründen zunächst nicht möglich.
Nun wurde in Abstimmung zwischen der BEG, dem Landkreis Günzburg, Arverio und DB InfraGO eine Lösung gefunden: Die betroffenen Züge des RE 9 fahren künftig früher in Ulm ab, erreichen Günzburg früher (neue Abfahrtszeiten 12.31 Uhr, 16.34 Uhr und 22.37 Uhr) und halten wieder in Mindelaltheim und Freihalden. Die Ankünfte liegen in Mindelaltheim um 12.39 Uhr, 16.42 Uhr und 22.45 Uhr, in Freihalden um 12.49 Uhr, 16.51 Uhr und 22.59 Uhr. Bei der späten Verbindung kommt es wegen einer Zugüberholung in Burgau zu einer etwas längeren Fahrzeit.
Der seit 7. Januar eingesetzte Ersatzbus bleibt noch bis einschließlich 6. Februar 2026 im Einsatz und überbrückt die Zeit bis zur vollständigen Wiederaufnahme der Zughalte.