Guter Start in die Ulmer Friedenswochen

Die 4. Friedenswoche in Folge ist mit vollem Erfolg gestartet. Am 1. September ging es los. Die Friedenswoche Ulm läuft noch bis zum 30. September. 




Mit der Friedenswoche wollen die Veranstalter das Bewusstsein für Frieden schaffen. Es geht auch darum zu zeigen, was Frieden verhindert wird und Machtstrukturen dominieren. Ursprünglich stammt die Veranstaltung aus dem kalten Krieg. Im Zuge dessen gibt es 31 Aktionen von über 30 Veranstaltern, die überall in Ulm verteilt stattfinden. Pro Veranstaltung kommen in der Regel zwischen 50 und 100 Besucher. Bis jetzt habe es schon gutes Feedback von Besuchern und Veranstaltern gegeben. Reinhold Thiel ist mit dem bisherigen Verlauf der Ulmer Friedenswoche zufrieden.

Das Programm

Reinhold Thiel betont vor allem die Diversität der Friedenswoche. „Es sind nicht nur Highlights, sondern viele kleine Veranstaltungen“, so Thiel. Zum Beispiel die „Stadtrundfahrt zum Nachdenken. Militär und Rüstung in Ulm“. Bei der Fahrt werden von einem Stadtführer Orte gezeigt, die Punkte für Rüstung und Militär darstellen. Der Eintritt zu der Rundfahrt ist frei. Treffpunkt ist um 18:00 Uhr Uhr am Parkplatz Westbad, Moltkestr. 33, 89077 Ulm. Allerdings müssen sich die Besucher für diese Veranstaltung anmelden.

Außerdem gibt es Ausstellungen, Vorträge und Diskussionsrunden. Beispielsweise auch zum Thema Rechtspopulismus in der Gesellschaft. Angelika Vogt vom Demokratiezentrum Baden-Württemberg und Jugendstiftung Baden-Württemberg referiert zu diesem Thema im EinsteinHaus. Mehr Details und das gesamte Programm finden Sie hier.

Veränderungen wegen Corona

Die Veranstaltung wurde an die aktuellen Corona-Bestimmungen angepasst. Die Gästezahlen wurden bei den Veranstaltungen begrenzt. Außerdem müssen alle Besucher ihren Namen und Telefonkontakt hinterlassen, um im Fall einer Infektion eine schnelle Rückverfolgung der Infektionskette ermöglichen zu können. Beim Eintreten und Verlassen des Veranstaltungsortes müssen alle Gäste einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Außerdem mussten wegen Corona zwei der ursprünglich 33 geplanten Veranstaltungen ausfallen. Zum einen das Internationale Grillfest am 19. September und der Bücherflohmarkt am 20. September.

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