So ist der Landkreis Günzburg auf einen möglichen Blackout vorbereitet

Für diesen Ernstfall hat der Landkreis sogenannte Leuchttürme und Notrufmeldestellen eingerichtet.

Ein mehrtägiger Stromausfall wie zuletzt in Berlin kann schneller eintreten, als viele denken. Genau auf ein solches Szenario hat sich der Landkreis Günzburg bereits vor einigen Jahren vorbereitet. Ziel ist es, auch bei einem flächendeckenden Blackout handlungsfähig zu bleiben und der Bevölkerung Hilfe anzubieten.

Denn fällt der Strom komplett aus, funktionieren weder Festnetz noch Handys. Auch die Notrufnummern 110 und 112 sind dann nicht mehr erreichbar. Für diesen Ernstfall hat der Landkreis sogenannte Leuchttürme und Notrufmeldestellen eingerichtet. Sie dienen als zentrale Anlaufstellen für Bürgerinnen und Bürger und als wichtige Knotenpunkte für die Koordination von Hilfsmaßnahmen.

An diesen Stellen können rund um die Uhr Notrufe über den Digitalfunk abgesetzt werden. Außerdem erhalten die Menschen dort aktuelle Informationen zur Lage. Um die Einsatzfähigkeit sicherzustellen, hat der Landkreis spezielle Notstromaggregate angeschafft, mit denen die Leuchttürme auch ohne reguläre Stromversorgung betrieben werden können.

Eine Übersicht aller Leuchttürme und Notrufmeldestellen im Landkreis Günzburg ist auf der Internetseite des Landratsamts zu finden.

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